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Geburt

 

Seit wenigen Stunden sind Sie glückliche Mutter und stolzer Vater. Wir beglückwünschen Sie zu diesem freudigen Ereignis und wollen Ihnen mit diesen Informationen einen Leitfaden in die Hand geben, aus dem ersichtlich ist, was Sie aus diesem Anlass zu tun haben.

 

 

Die Geburt ist vom Krankenhaus innerhalb einer Woche dem Standesamt schriftlich anzuzei­gen. Um längere Wartezeiten aufgrund der Vorbereitungen für die Beurkundung zu vermeiden, bitten wir Sie uns folgende Dokumente ehestens zukommen zu lassen. (bitte bringen Sie die Originale oder gerichtlich bzw. notariell beglaubigte Kopien zum Standesamt mit)

 

Beim ehelichen Kind von beiden Elternteilen

  • Heiratsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Nachweis des Hauptwohnsitzes (Meldezettel) – falls vorhanden
  • eventuell Nachweis über akademische Grade

 

Beim unehelichen Kind von der Mutter

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Nachweis des Hauptwohnsitzes (Meldezettel) – falls vorhanden
  • eventuell Nachweis über akademische Grade

  

Ist die Mutter geschieden oder verwitwet, zusätzlich Heiratsurkunde der letzten Ehe, Scheidungsbeschluss bzw. –urteil mit Rechtskraftklausel oder Sterbeurkunde des Mannes.

 

Sind die Eltern keine österreichischen Staatsbürger, sind als Nachweis der Staatsangehörigkeit die Reisepässe und zusätzlich die Geburtsurkunden vorzulegen.

 

Haben die Eltern im Ausland geheiratet und besitzen keine österreichische Heiratsurkunde, sind ebenfalls die Geburtsurkunden beizulegen.

 

Bei in fremder Sprache abgefassten Dokumenten ist die Vorlage einer beglaubigten Überset­zung erforderlich. In Einzelfällen kann die Vorlage zusätzlicher Urkunden erforderlich sein.

 

Die Übermittlung der Dokumente kann erfolgen:

  • per mail an: standesamt@eisenstadt.at (bitte führen Sie im Feld "Betreff" den Namen der Mutter und des Kindes an)
  • per Fax: 02682/705-144 (bitte verwenden Sie unbedingt unser Faxdeckblatt - siehe Downloadbereich -, damit die Dokumente richtig zugeordnet werden können)

Falls Ihnen beides nicht möglich ist, können die Dokumente auch über das Sekretariat der Gynäkologie des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder per Fax an das Standesamt übermittelt werden.

 

Wahl der Vornamen

 

Bei der Wahl der Vornamen sollten Sie bedenken, dass 

 

·         die gewählten Vornamen als Vornamen gebräuchlich sein müssen,

·         dem Wohl des Kindes nicht abträglich sein dürfen und

·         der erste Vorname dem Geschlecht des Kindes entsprechen muss.

 

Beim unehelichen Kind ist die Mutter, beim ehelichen Kind sind beide Elternteile zur Vorna­mensgebung berechtigt.

 

Wahl des Nachnamens

Sind die Eltern verheiratet: Führen die Eltern eines Neugeborenen eine gemeinsamen Familiennamen, so wird dieser mit der Geburt Familienname des Kindes.

Trägt ein Elternteil einen Doppelnamen, kann auch dieser zum Familiennamen des Kindes bestimmt werden.

Führen die Eltern keinen gemeinsamen Familiennamen, kann der Familienname eines Elternteiles zum Familiennamen des Kindes bestimmt werden oder es kann aus den Familiennamen beider Elternteile ein Doppelname für das Kind gebildet werden.

Die Namensbestimmung erfolgt beim Standesamt.

 

 

Sind die Eltern nicht verheiratet: wird keine Familiennamensbestimmung für das Neugeborene gemacht, erhält es automatisch den Familiennamen der Mutter. Es besteht nunmehr allerdings auch hier die Möglichkeit mit einer namensrechtlichen Erklärung beim Standesamt dem Kind den Namen des Vaters oder einen aus den Familiennamen der Eltern gebildeten Doppelnamen zu geben.

 

Beurkundung der Geburt

 

Nach Einlangen der Anzeige der Geburt und aller erforderlichen  Dokumente beim Standesamt wird die Geburt beurkundet. Ist die Anzeige unvollständig, weil Doku­mente fehlen, kann die Beurkundung nicht vorbereitet werden und daher muss bei der Abho­lung der Geburtsurkunden mit Wartezeiten gerechnet werden. Geburtsurkunden für das Kind können von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.00 bis 14.00 Uhr und Freitag in der Zeit von 08.00 bis 12.00 Uhr vom

 

              Standesamt  Eisenstadt, 7000 Eisenstadt, Hauptstraße 35

 

 

abgeholt werden. Bei Bedarf können Sie in der Tiefgarage Rathaus (Einfahrt: Haydngasse, bei Franziskanerkirche) parken (die ersten 29 Minuten sind kostenlos).

 

Seit Anfang 2008 müssen übrigens für eine Geburtsurkunde keine Gebühren und Abgaben mehr entrichtet werden.

 

Information für die Mutter eines unehelichen Kindes

 

Als volljährige Mutter eines unehelichen Kindes sind Sie gleichzeitig gesetzliche Vertreterin Ihres Kindes und haben unter anderem auch für die Anerkennung der Vaterschaft zu sorgen.

 

Die Vaterschaft kann durch eine persönliche Erklärung des Vaters vor jedem Standesamt, Jugendwohlfahrtsträger (Magistrat oder Bezirkshauptmannschaft), Gericht oder Notar anerkannt werden. Dazu sind folgende Dokumente (nur Originale oder gerichtlich bzw. notariell beglau­bigte Kopien) vorzulegen:

 

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (Reisepass bei  Ausländern)
  • Nachweis des Hauptwohnsitzes (Meldezettel) – falls vorhanden
  • eventuell Nachweis über akademische Grade

 

Wird die Vaterschaft vor dem Standesamt Eisenstadt bei der Beantragung einer Geburtsur­kunde anerkannt, kann sofort eine Geburtsurkunde ausgestellt werden, in der der Anerken­nende als Vater eingetragen ist.

 

Falls der Vater zur freiwilligen Anerkennung des Kindes nicht bereit ist, wenden Sie sich bitte an den nach Ihrem Wohnsitz zuständigen Jugendwohlfahrtsträger.

 

All diese Informationen finden Sie in unserem Merkblatt für Eltern im Download-Bereich.

Auch eine Auflistung der Behördenwege nach der Geburt haben wir für Sie in einem Dokument im Download-Bereich zusammengefasst.


Kontakt:

Name:     Schwarz Ingrid
Tel.:02682/705-600
Zimmer:E.05

Name:     Eisenwort Sascha
Tel.:02682/705-601
Zimmer:E.04

Name:     Hack Judith
Tel.:02682/705-603
Zimmer:E.03

Name:     Jelinek Ernst
Tel.:02682/705-602
Zimmer:E.04

Name:     Weber Isabella
Tel.:02682/705-604
Zimmer:E.02