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Schwerpunkte: Barrieren beseitigen, Inklusion fördern

Das Thema Barrierefreiheit und Inklusion wird in den kommenden Jahren immer wieder präsent sein, wenn es darum geht, allen Bürgerinnen und Bürgern der Freistadt Eisenstadt die Teilhabe am täglichen Leben zu ermöglichen.

 

Dabei geht es nicht nur darum, den Zugang zu Gebäuden zu gewährleisten, sondern auch beispielsweise darum, Informationen in Leichter Sprache zu Verfassen oder Orientierungshilfen für blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderungen zu schaffen oder Induktive Höranlagen für gehörlose Menschen oder Menschen mit einer Hörbehinderung.

 

 

1. Was bedeutet Barrierefreiheit? Was bedeutet Inklusion?

Barrierefreiheit bedeutet, die Zugänglichkeit und Benutzbarkeit von Gebäuden, Dienstleistungen, Informationen und Institutionen (z.B. Schule und Arbeit) sicherstellen.

 

Das Ziel von Barrierefreiheit ist es, Menschen mit verschiedensten Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen – mit anderen Worten Inklusion zu leben.

 

Inklusion bedeutet, dass Unterscheidungsmerkmale der Menschen von der Gesellschaft als Normalität akzeptiert und nicht negativ wahrgenommen werden. Es bedeutet auch, dass Angebote und Dienstleistungen von allen genutzt werden und für alle zugänglich sind.

 

2. Welche Arten von Barrieren gibt es?

Im Alltag begegnen wir verschiedenen Arten von Barrieren, die es gilt zu beseitigen oder abzubauen.


Beispiele für Barrieren sind:

  • Baulichen Barrieren erschweren oder verhindern die Fortbewegung von A nach B oder verhindern den Zugang zu Gebäuden 
oder zu Räumlichkeiten innerhalb der Gebäude.
  • Soziale Barrieren sind Verhaltensweisen, die den Umgang mit Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen erschweren oder verhindern.
  • Von Barrieren der Kommunikation & Information wird gesprochen, wenn der Zugang zu wichtigen Informationen erschwert oder gar verhindert wird, da Ansprechpartner und ausführlich ausgearbeitete Materialien fehlen sowie Informationen nicht korrekt kommuniziert werden. 
Beispiele für Barrierearten: Bauliche und Soziale Barrieren sowie in der Information und Kommunikation
Welche Arten von Barrieren gibt es?

3. Umsetzung von Barrierefreiheit und Inklusion in Eisenstadt

Es muss jedem bewusst sein, dass die Umsetzung von Barrierefreiheit und Inklusion Zeit braucht. Einige Projekte können kurz- und mittelfristig realisiert werden, andere – vor allem bauliche Projekte – benötigen länger Umsetzungsräume

 

Der Magistrat der Stadt Eisenstadt greift an verschiedenen Punkten in der zukünftigen Stadtentwicklung an, um zum einen Barrieren abzubauen und zum anderen die Inklusion zu fördern.

 

Bauliche Barrieren werden beispielsweise aufgenommen und deren Beseitigung in den Stadtentwicklungsplan STEP 2030 integriert, um so bis 2030 ein größtmögliches Maß an baulicher Barrierefreiheit zu erreichen.

 

Gleichzeitig werden Projekte gestartet, um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft weiter voranzubringen. Sensibilisierungsmaßnahmen werden initiiert, aber auch wichtige Informationen für alle zugänglich gemacht. Regelmäßige öffentliche Aktionen und Veranstaltungen sollen ebenfalls einen inklusiven Charakter erhalten.

 

Weg zur Barrierefreiheit und Inklusion
Inklusion

Kontakt:

Name:    DI Fleischhacker Werner
Tel.:02682/705-301
Zimmer:2.03