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"Pedibus" nimmt Regelbetrieb auf

Pedibus

Nach einjähriger Pilotphase "rollt" der erste "Autobus auf Füßen" des Burgenlandes

 

Seit 1. Oktober ist das Burgenland um ein kreatives Mobilitätsprojekt reicher: Entlang dreier "Buslinien" haben die Schüler der Volksschule St. Georgen die Möglichkeit zu Fuß mit ihren Mitschülern selbstständig aber sicher zur Schule zu gehen. Ein Elternteil begleitet den so genannten "Autobus auf Füßen" als "Buslenker" auf seinem Weg. Auch sonst hat der Pedibus alles, was ein Bus braucht: durch die "Haltestellen" und den "Fahrplan" werden mehrere Kinder gesammelt und es braucht weniger Begleitpersonen.

 

Gemeinsam mit der Direktion der Volksschule St. Georgen sowie Eltern und Lehrern haben Polizei, Stadtgemeinde Eisenstadt und die Mobilitätszentrale in den vergangenen 12 Monaten das Pedibus-Projekt entwickelt. Im Rahmen eines Probebetriebs im vorangegangenen Schuljahr konnten wichtige organisatorische Erkenntnisse gewonnen werden. Ziel des Projektes ist es, die Kinder auf ihre Unabhängigkeit vorzubereiten und ihnen gleichzeitig die Sicherheit eines begleiteten "Transportes" zu bieten, so sollen sich die elterlichen Auto-Taxidienste zur Schule erübrigen.

 

24 Schulkinder aus den ersten und zweiten Klassen der Volksschule St. Georgen nehmen am Projekt Teil. Zehn Elternteile haben sich bereit erklärt an einem oder mehreren Tagen den Pedibus zu begleiten. Entlang dreier Linien werden im ersten Schritt acht Haltestellen "bedient", eine Ausweitung oder Adaptierung ist jederzeit möglich.

 

"Der Pedibus St. Georgen ist ein Österreich weites Vorzeigeprojekt im Rahmen des Schulischen Mobilitätsmanagements" freut sich Roman Michalek, Leiter der Mobilitätszentrale Burgenland über die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. So wurden die von den Schülern gestalteten Haltestellentafeln von der Stadtgemeinde Eisenstadt zur Verfügung gestellt und die Einschulung von Begleitern und Schülern im Rahmen der schulischen Verkehrserziehung durch die Stadtpolizei Eisenstadt durchgeführt. Projektorganisation und fachliche Betreuung erfolgte in Kooperation zwischen der Schule und der Mobilitätszentrale.

 

"Ich kann dieses Projekt nur weiter empfehlen. Neben dem Verkehrssicherheits- ist auch der Gesundheitsaspekt nicht zu unterschätzen Und was meiner Meinung nach das wichtigste ist: der Schulweg macht gleich viel mehr Spaß!" so Gudrun Fritz, Direktorin der Volksschule abschließend.

 



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