Tages-Frequenzzahlen ab dem Jahr 2000:

Frequenzzählung erfolgte durch persönliche Zählung an den Zugangsstraßen zur Fußgängerzone, jeweils zwischen 06.00 und 18.30 Uh.

Donnerstag, 27. April 2000:

23.281 Frequenzeinheiten = 11.641 Personen

Donnerstag, 12. Juni, 2003:

22.710 Frequenzeinheiten = 11.355 Personen

Donnerstag, 13. November 2003:

19.219 Frequenzeinheiten = 9.609 Personen

Dienstag, 1. Juni 2004:

23.023 Frequenzeinheiten = 11.512 Personen

Freitag, 10. September 2004:

24.480 Frequenzeinheiten = 12.240 Personen

Freitag, 23. September 2005:

23.429 Frequenzeinheiten = 11.715 Personen

Dienstag, 6. Juni 2006:

23.354 Frequenzeinheiten = 11.677 Personen

 

In Eisenstadt werden seit dem Jahr 2000 die PassantInnenfrequenzen in der Hauptstraße gemessen. Die Wochenfrequenzerhebung ist ein Maß für die durchschnittliche Frequenz, anhand derer verlässliche Jahresfrequenzen geschätzt werden können. Nur so kann ein Indikator für die Rechnung mit Frequenz-Abschöpfungsraten zur Standortbeurteilung geboten werden.

Von 2000 bis 2006 wurden - jeweils im Oktober - händische Zählungen an einer Zähllinie durchgeführt. Als bester Standort wurde damals der mittlere Bereich der Hauptstraße bestimmt, wo die Hauptstraße die größte Breite erreicht.

Ab Oktober 2007 werden Videoaufzeichnungen durchgeführt. 2007 wurde an drei Zähllinien in der
Hauptstraße gezählt. Gleichzeitig wurden die qualitativen Merkmale „Geschlechterverhältnis“ und „Altersstufen“ der PassantInnen gemessen.

Im April 2008 wurde die Erhebung um drei Zähllinien erweitert, wobei erstmals auch die Anzahl der
Kraftfahrzeuge gemessen wurde.

Ab Oktober 2009 wurde an drei Zähllinien in der Hauptstraße gezählt. Die Standorte der Zähllinien wurden bei den jeweiligen Zählungen beibehalten.

2007 präsentiert sich Eisenstadt optisch auf gewertet, konnte die Frequenz aber nicht auf das alte Maß zurückheben. Eisenstadt steht mit 40.000 Wochenfrequenz noch immer weit unter den erreichten 60.000 der Vergangenheit.

Die Frequenz in Eisenstadt ist zwischen 2003 und 2006 stark zurück gegangen. Der massive Ausbau der Einkaufszentren und Fachmärkte in Eisenstadt hat zu einer Abnahme der Frequenz in der Innenstadt geführt.
Positiv zu vermerken ist, dass die Randlagen der Hauptstraße zugelegt haben und der gesamte Abschnitt von der Fanny-Elßler-Gasse bis zur Franz-Liszt-Gasse mit einer hohen Frequenz versorgt ist. Im gleitenden Dreijahresschnitt zeigt sich eine Stabilisierung der Frequenz.

Eisenstadt konnte bei der Zählung im Oktober 2010 wieder an Frequenz zulegen. Nach den starken Verlusten in den Jahren nach 2003 bedeutet dies eine Stabilisierung der Frequenz, die sehr positiv zu bewerten ist. Im Zeitraum der letzten Jahre haben die österreichischen Städte tendenziell weiterhin an Frequenz verloren. Eisenstadt hebt sich hierbei positiv ab.

Die Frequenzhöhe mit knapp 40.000 ist, gemessen an der EinwohnerInnenzahl, ein sehr guter Wert. Damit liegt Eisenstadt in einem Bereich, der eine regionale Attraktivität widerspiegelt und gleichzeitig einen breiten Branchenmix ermöglicht.

 Nicht nur die beste Zähllinie in der mittleren Hauptstraße konnte zulegen, auch die beiden anderen Zähllinien konnten bei dieser Zählung mehr Frequenz aufweisen. Am meisten konnte die obere Hauptstraße zulegen. Die Hauptstraße präsentiert sich daher aus gut frequentierter Bereich, der keine stark unterfrequentierten Abschnitte aufweist.

Der Vormittag ist deutlich überbetont, was auf weiterhin bestehende Schwächen im Branchenmix hindeutet. Das Potential von Eisenstadt ist noch nicht ausgereizt. Die Frequenz am Samstag nachmittag ist gut ausgeprägt und zeugt von einem starken Standort.



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