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Allgemeines - Ziele & Rahmenbedingungen

Zielscheibe

Zahlreiche Studien zum Sportverhalten der Bevölkerung belegen, dass sich die Sport- und Bewegungskultur in tief greifendem Wandel befinden. Diese Entwicklung stellt die kommunale Sportpolitik vor zunehmend schwierigere Herausforderungen. So wächst nicht nur die Nachfrage nach Sport- und Bewegungsangeboten, sie ist auch immer vielfältigeren und rascheren Veränderungen unterworfen.

 

Um ihren BürgerInnen auch in Zukunft zeitgemäße Bewegungs- und Sportinfrastruktur bieten zu können, wird die Stadtgemeinde in den kommenden Monaten in einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsverfahren einen Sportentwicklungsplan erstellen."Wir laden alle sportbegeisterten EisenstädterInnen dazu ein, mit uns gemeinsam dieses Konzept zu entwickeln", freut sich Bürgermeisterin Andrea Fraunschiel auf viele spannende Diskussionen in den nächsten Monaten.

 

Attraktive, wohnortnahe und gut erreichbare Sport- und Bewegungsgelegenheiten stellen heute wichtige Bedingungen für die Wohn- und Lebensqualität der BürgerInnen einer Stadt dar. Aufgabe der Sportentwicklungsplanung ist es daher, die nötige Basis dafür zu liefern. ExpertInnen der Universitäten Wien und Nürnberg werden gemeinsam mit allen sportlich aktiven BürgerInnen, Sportvereinen und interessierten Bevölkerungsgruppen ein "Sport- und Bewegungsentwicklungskonzept" für Eisenstadt erarbeiten.

 

Ziele und Rahmenbedingungen des Sportentwicklungsplans:

 

- Erarbeitung von Ideen und Maßnahmen zur Sportentwicklung, die von allen am Planungsprozess Beteiligten mitgetragen werden können;

- Erkennbar machen des Eisenstädter Sportangebotes mit allen seinen Facetten;

- Entwicklungskonzept für Sportinfrastruktur, unter Berücksichtigung einer nachhaltigen Stärkung der bestehenden Sporteinrichtungen, insbesondere eines Zukunftskonzeptes für das Allsportzentrum Eisenstadt;

- Schaffung von Rahmenbedingungen für die vermehrte Nutzung von Schulsportanlagen für Vereine und Private;

- Ausarbeitung neuer und innovativer Ideen für Sportveranstaltungen und Sportprojekte;

- Gleichwertiger Ausbau der Angebote für Breitensport und Vereinssport, für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen, unter Berücksichtigung der Möglichkeiten für den Behindertensport;

- Erarbeitung eines "realistischen" Maßnahmenplanes mit einer Prioritätenreihung unter Berücksichtigung der budgetären Möglichkeiten der Stadt;

- Es muss die Gesamtheit der (möglichen) Bewegungsräume in der Stadt berücksichtig werden. D.h. von klassischen Sportanlagen, über Spielplätze bis hin zu den Radwegen, Wanderwegen, Streetballplätzen, Skateboardanlagen, etc.;

- Eine grundlegende Voraussetzung für die konkrete Erarbeitung von Maßnahmen ist, dass in diesem Prozess eine empirische Bedarfsermittlung des Bestandes und Zustandes der Sportinfrastruktur und des tatsächlichen Sportverhaltens der Bevölkerung erfolgen muss, die erst die Basis für weitere Planungen liefern kann;

- Schaffung von Strukturen in der Stadtverwaltung zur nachhaltigen Sicherung und praktischen Umsetzung des Maßnahmenplanes;

 


Kontakt:

Name:    Eiszner Dietmar
Tel.:02682/705-704
Zimmer:1.02