Familiengruppen

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Familiengruppen

In unserem Kindergarten gibt es 1 montessoriorientierte Familiengruppe und 3 Familiengruppen

  • „Rote Gruppe“ (montessoriorientierte Gruppe)
  • „Blaue Gruppe“
  • „Gelbe Gruppe“
  • „Grüne Gruppe“  

Familiengruppen

Familiengruppen sind Gruppen mit bis zu 25 Kindern im Alter von 2,5 Jahre bis 6 Jahren.  Familiengruppen in Kindertageseinrichtungen können eine mögliche Antwort auf die veränderten Lebensbedingungen der Familien unserer Gesellschaft und die Anforderungen an Lernbedingungen der frühen Kindheit sein.
Das bedeutet für das Kind:
Familiengruppen bieten in ihrer Altersmischung ein dem realen Leben entsprechendes Lernfeld. Ein Kind erlebt neben seinem Zuhause familiäre Strukturen, die ihm Geborgenheit und Sicherheit geben. Pädagogisch gesehen bietet die altersgemischte Gruppe aufgrund ihres familienähnlichen Charakters die große Chance, in natürlicher Weise mit Kindern zu leben und zu lernen. Konstante Bezugspersonen bieten dem Kind ein hohes Maß an Bindung, Geborgenheit und Kontinuität, egal welche Veränderungen im Familienalltag erfolgen.

  • Die beste altersgemäße Lernform heißt: beobachten, nachahmen, wiederholen und zeigen,  was man kann. Jüngere Kinder lernen von Älteren, die Älteren sichern ihre Kompetenz durch Weitergabe und Wiederholung.
  • Kinder können immer die Aktivität, die ihrem Entwicklungs- und Lerntempo entspricht wählen. Es sind ja ältere und jüngere Kinder da, denen sie sich anschließen können. Es erfolgt somit eine individuelle Förderung, denn nicht alle Kinder haben zur gleichen Zeit die gleichen Bedürfnisse.
  • Die Struktur der Familiengruppen verhindert von Anfang an den Vergleich der Kinder miteinander. Es hat wenig Sinn, alle Kinder an denselben Maßstäben zu messen. Damit lässt diese Gruppenstruktur Konkurrenzbestrebungen zwischen den Kindern kaum entstehen, Aggressionen werden deutlich dezimiert, weil die Positionen der verschiedenen Gruppenmitglieder dafür zu unterschiedlich sind. So entsteht in der Regel ein soziales Klima, in dem die größeren Kinder, ohne dass es dazu eines Hinweises durch die Pädagogin bedürfte, genügend Rücksicht auf die Kleineren nehmen; diese wiederum orientieren sich an den großen Kindern und erhalten vielfältige Entwicklungsanregungen.
  • Zudem erleichtert die Familiengruppe in der Regel den Kindern, die sich in einem sensiblen Alter befinden, den Eintritt in die Gruppe. Weil immer nur wenige neue Kinder aufgenommen werden und der Großteil der Gruppe zu diesem Zeitpunkt  schon gruppenerfahren und emotional stabilisiert ist, kann die Aufnahme der Neuen mit der nötigen Geduld erfolgen.