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Aus Eisenstadt

26 neue Notebooks ermöglichen mobiles Arbeiten

Die Digitalisierungsstrategie schreitet voran

Bürgermeister Thomas Steiner, Magistratsdirektorin Gerda Török und Stabstellenleiter Sebastian Handler mit den neuen Notebooks für die Magistratsmitarbeiter*innen.

Die Digitalisierung des Magistrats der Freistadt Eisenstadt nimmt konkrete Formen an: Um für einen etwaigen weiteren Lock-Down gewappnet zu sein, wurden 26 Notebooks angeschafft, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Arbeiten von Zuhause aus zu ermöglichen.

Auch wenn die Digitalisierungsstrategie bereits vor der COVID 19-Pandemie erstellt wurde, fließen die Erkenntnisse der Corona-Krise in die Umsetzung ein. „Die Ermöglichung von Home-Office, die interne Kommunikation mittels Videokonferenzen sowie der Zugriff auf cloudbasierte Speichermedien haben hier eine erhöhte Priorität bekommen“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

Schlüsselpersonal der städtischen Verwaltung sowie der Wirtschaftsbetriebe wird in den kommenden Tagen und Wochen mit Notebooks ausgestattet, um künftig auch zuhause oder unterwegs arbeiten zu können.

Gemeinsam mit Generalsekretär Dietmar Eiszner und mit Unterstützung von Magistratsdirektorin Gerda Török wurde von der neuen Stabstelle für Digitalisierungsstrategie die Notwendigkeit eines Maßnahmenpakets „mobiles Arbeiten“ erhoben. Insgesamt wurden 26 Notebooks inklusive Docking-Stationen angekauft, die bestehende PC-Arbeitsplätze ersetzen. Die so freiwerdenden Rechner kommen künftig in anderen städtischen Einrichtungen zum Einsatz.

„Die Stadt nimmt hier rund 30.000 Euro für die IT-Ausstattung in die Hand. Besonders erfreulich ist, dass die Notebooks bei einem Eisenstädter Unternehmen gekauft wurden und die Wertschöpfung ebenfalls in der Landeshauptstadt bleibt“, so Bürgermeister Steiner.

Digitalisierungsstrategie im Überblick
Die Digitalisierungsstrategie für den Magistrat Eisenstadt umfasst insgesamt 140 Seiten und die Umsetzung wurde am 27. April 2020 vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

In der Strategie werden die Digitalisierungsprojekte in zwei Kategorien unterteilt: Maßnahmen im Innenverhältnis sowie Maßnahmen mit Außenwirkung: Einerseits gilt es interne Arbeitsabläufe zu vereinfachen bzw. effizienter zu gestalten, andererseits sollen neue Wege der Kommunikation mit dem Amt vor den Vorhang gehoben und so ein Mehrwehrt für die Bevölkerung geschaffen werden.

„Eisenstadt hat hier die Zeichen der Zeit erkannt und nimmt mit der Digitalisierungsstrategie eine Vorreiterrolle ein – nicht nur im Burgenland sondern auch im österreichweiten Vergleich. Städte derselben Größenordnung können nicht auf so einen umfangreichen und strategischen Digitalisierungsplan zurückgreifen“, so Bürgermeister Steiner abschließend.