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Aus Eisenstadt

33 zukunftsträchtige Projekte für alle 3 Stadtteile

1,7 Millionen Euro an Bundesförderungen werden komplett ausgeschöpft

Bürgermeister Thomas Steiner (2.v.l.) mit seinen drei Stadtbezirksvorstehern Istvan Deli (Eisenstadt, l.), Heidi Hahnekamp (St. Georgen) und Josef Weidinger (Kleinhöflein, r.) vor dem alten Feuerwehrhaus Kleinhöflein.

„Wir werden die Anschubförderung des Bundes komplett ausnutzen und jeden Cent, den wir uns holen können, optimal für die Menschen in unserer Stadt einsetzen“, so Bürgermeister Thomas Steiner zur Verwendung der Gelder aus dem Kommunalen Investitionspaket des Bundes. Der Stadt stehen daraus bis zu 1,7 Millionen Euro zu. Steiner erklärt: „Die werden wir komplett abrufen und 33 zukunftsträchtige Projekte in allen Stadtteilen umsetzen.“ Leuchtturmprojekte sind dabei die Sanierung des Hallenbades, ein neues Feuerwehrhaus in Kleinhöflein, ein Zubau am Friedhof St. Georgen, eine Verbesserung des Hochwasserschutz sowie die weitere Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. 

„Es geht darum, Steuergeld nach größtmöglichem volkswirtschaftlichem Nutzen und gezielt anhand der Bedürfnisse der Gemeinden und ihrer Bewohner einzusetzen und nicht mit der Gießkanne auszuschütten“, so Steiner zu den wichtigsten Förderkriterien. Diese reichen von der Errichtung von Kinderbetreuungs- oder Sporteinrichtungen und Gebäudesanierungen über die Sanierung von Gemeindestraßen bis hin zur Errichtung von Straßenbeleuchtung. Das Kommunale Investitionspaket sieht – berechnet nach der Einwohnerzahl – eine Summe von 1,7 Millionen für die Stadt vor.  „Ohne die Gemeindemilliarde müssten viele Projekte aufgrund der sinkenden Ertragsanteile und der coronabedingten Mindereinnahmen verschoben werden. Der Spielraum wird und ist für alle Gemeinden im Land immer kleiner – umso wichtiger ist der sorgsame Umgang mit dem Steuergeld“, so Steiner. Damit können bis zu 50 Prozent der Investitionssumme gefördert werden. „Jetzt Investitionen zu tätigen ist immens wichtig. Denn die Stadt und alle anderen Gemeinden sind die größten öffentlichen Auftraggeber und entscheidende Konjunkturlokomotiven in den Regionen“, begründet Steiner die Bedeutung der Anschubförderung.

Steiner: Investieren in unsere Kinder und die Lebensqualität in der Stadt

„Wir investieren in die Zukunft: In unsere Kinder und unsere Lebensqualität. Fast die Hälfte der Projekte sind aus dem Bereich Bildung und Kinderbetreuung. Hier geht es von der Spielplatzsanierung in St. Georgen über Kleinigkeiten, wie den Fußboden im Kindergarten Oberberg bis zum Jugendheim in Kleinhöflein. Weiters gehen zwei Drittel des Gesamtvolumens in Großprojekte in den Bereichen Sport und Sicherheit. Die Sanierung des Hallenbades, ein neuer Skateplatz sowie das Feuerwehrhaus in Kleinhöflein und der Hochwasserschutz in Eisenstadt sind die großen Projekte“, so Bürgermeister Thomas Steiner. Dazu kommen einige wichtige Straßenbauprojekte, wie die Sanierung der Lobzeile sowie des Hotterweges und Energieprojekte wie die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED oder die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden.

 

Die Top 5 Projekte:

  • Sanierung Hallenbad
  • Feuerwehrhaus Kleinhöflein
  • Hochwasserschutz – Gölbesgraben
  • Straßensanierung Lobzeile
  • Vordach Friedhof St. Georgen

Investitionen im Stadtteil Eisenstadt:

„Die Corona Pandemie hat die Freistadt Eisenstadt vor große gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen gestellt. Die Auswirkungen vor allem für viele Familien ist enorm. Deshalb investieren wir gezielt in die Infrastruktur unserer Stadt. Das reicht von Straßensanierungen über einen neuen Skaterplatz bis hin zu vielen kleinen Maßnahmen in der Kinderbetreuung. Unser Ziel dabei ist klar: Wir wollen die Lebensqualität besonders für Kinder, Jugendliche und Familien sichern“, so Stadtbezirksvorsteher Istvan Deli.

Investitionen in den Stadtteil St. Georgen:

„Unsere größere Investition wird der Bau eines Vordaches bei der Leichenhalle im Friedhof St. Georgen sein, um den Wünschen und Anregungen der St. Georgnerinnen und St. Georgener Rechnung tragen. Es sollen mehr wetterunabhängige Steh- und Sitzplätze geschaffen werden, um den Erfordernissen eines würdigen Ort des Abschiedes zu entsprechen“, so Stadtbezirksvorsteherin Adelheid Hahnekamp, die weiter betont: „Auch die Renovierung eines Spielplatzes für unsere Jüngsten möchten wir in Angriff nehmen.“

Investitionen in den Stadtteil Kleinhöflein:

„Ein großer Wunsch unserer Bevölkerung war ein neuer Ort für unsere Jugend, den können wir jetzt erfüllen. Wir werden neben dem Feuerwehrhaus ebenfalls in ein neues Haus für die Jugend in Kleinhöflein investieren“, so Stadtbezirksvorsteher Josef Weidinger. Dieses Haus ist im Vorjahr von der Stadt gekauft worden und befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kindergartens. „Jede Investition in unsere Jugend und unsere Kinder ist eine Investition in unsere Zukunft. Und darauf haben wir bei der Verwendung der Mittel für aus dem Kommunalen Investitionspaket besonders Wert gelegt“, so Weidinger abschließend.