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Aus Eisenstadt

Alte Raiffeisen-Filiale wird neue Veranstaltungsstätte

Stadt kauft Bankgebäude in St. Georgen

Stadtbezirksvorsteherin Heidi Hahnekamp, Raiffeisen Generaldirektor Rudolf Könighofer und Bürgermeister Thomas Steiner (v.l.) vor der alten Raiffeisen Filiale in St. Georgen.

Im Kern des Ortsteils St. Georgen gibt es derzeit keine eigene Veranstaltungsstätte. Das wird anders. Die Stadt Eisenstadt wird dafür nun die alte Raiffeisen-Filiale direkt an der St. Georgener Hauptstraße kaufen. „Die Lebensqualität in Eisenstadt ist hoch. Die Menschen fühlen sich hier wohl. Maßgeblich daran ist vor allem auch, dass wir für eine gute Infrastruktur, wie Kindergärten, Sport- und Freizeitmöglichkeiten in allen Ortsteilen sorgen“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner, der weiter betont: „Dieses Gebäude soll allen St. Georgenern und ihren Vereinen in Zukunft als neuer Ort der Begegnung dienen.“ 

Seit einiger Zeit habe man nach einer passenden Immobilie direkt im Ortskern gesucht. Mit dem Umzug der Raiffeisenbank ergab sich nun eine perfekte Gelegenheit. Der Kaufpreis für das knapp 520m2 große Grundstück samt Gebäude beträgt 144.000 Euro. Die Gesamtinvestitionssumme steht noch nicht fest, jetzt geht es in die Planung des Umbaus. „Durch solche Investitionen und Zukunftsprojekte bauen wir das Vermögen der Stadt für zukünftige Generationen auf. Wir kaufen und verkaufen im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger. Das ist unser Grundverständnis für eine nachhaltige Finanzpolitik“, erklärt Steiner weiter. Doch auch für die Finanzen der St. Georgener ist gesorgt: Der Bankomat bleibt im Gebäude erhalten. Steiner dazu: „Ich bedanke mich bei Raiffeisen, allen voran Generaldirektor Rudolf Könighofer, für die Bereitschaft den Standort langfristig abzusichern.“

Könighofer: Bargeldversorgung wird aufrechterhalten bleiben

Die Raiffeisen-Filiale in St. Georgen wurde bereits im Spätsommer 2020 in die Stadtfiliale integriert. „Wir freuen uns, dass die Gemeinde Eisenstadt mit einem innovativen Projekt für die St. Georgener Bevölkerung Verwendung für unser Gebäude hat, und wir gleichzeitig die Bargeldversorgung in St. Georgen aufrecht erhalten können“, ergänzt GD Dr. Rudolf Könighofer von der Raiffeisenlandesbank Burgenland.

Hahnekamp: Neue Möglichkeit für alle Generationen

„Für die St. Georgener ist Gesellschaft von immenser Bedeutung. Wir sind ein Volk, das sich gerne trifft und gerne miteinander feiert. Dazu gab es in den vergangenen Jahren nach dem Aus des Gasthauses und dem Schließen dessen Saales im Ortskern keine Möglichkeit mehr“, so Stadtbezirksvorsteherin Heidi Hahnekamp. Eingesprungen sei dabei dankenswerterweise der UFC St. Georgen, der seine große Kantine für die Allgemeinheit und Events anderer Vereine geöffnet hat. „Das war für viele, nicht für alle Veranstaltungen, eine Alternative. Mit einigen Events mussten nach Eisenstadt ausweichen“, so Hahnekamp. „Mit dieser neuen Veranstaltungsstätte schaffen wir etwas für die Jugend und die Kinder, einen Ort für Vorträge und auch für unsere Senioren – also für alle Generationen. Mit einer umsichtigen Planung werden wir eine rege Nutzungsvielfalt garantieren“, so Hahnekamp.