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Aus Eisenstadt

Eisenstadt denkt nachhaltig

Naturschutzorgane zu Gast in der Landeshauptstadt

Die burgenländischen Naturschutzorgane unter der Führung von Hermann Frühstück (5.v.r.) beim Empfang von Bürgermeister Thomas Steiner (4.v.r.) im Rathaus Eisenstadt.

Bürgermeister Thomas Steiner stellte die nachhaltigen Projekte und Maßnahmen vor.

„Eisenstadt ist eine grüne, nachhaltige Stadt und hier mit vielen Maßnahmen Vorreiter. Wir haben viele Projekte und Initiativen zur nachhaltigen Stadtentwicklung, Gesundheit sowie ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit“, so Bürgermeister Thomas Steiner, der weiter betont: „Eisenstadt denkt nachhaltig – und das seit vielen Jahren.“  Etwa Stadtbus, die Schmetterlingswiesen, die Stadtbienen, Urban Gardening, Stadtbaumkonzept, Wasser- oder Waldlehrpfad, der in Gestaltung befindliche Stadteilpark oder die Zisterne unter der Leichtathletikanlage sind nur einige der Maßnahmen der Stadt.

Von der Fülle der Initiativen und Projekte zeigte sich auch der „Verein der burgenländischen Naturschutzorgane“ beeindruckt. Unter der Führung des ehemaligen Umweltanwalts Hermann Frühstück besuchte dieser vergangenen Samstag die Landeshauptstadt.

Die Stadt hat nicht nur das Jahr 2018 unter das Motto Nachhaltigkeit gestellt, sondern im Vorjahr auch ein Manifest für den aktiven Klimaschutz im Gemeinderat einstimmig beschlossen. „Die Politik der Stadt ist schon lange danach ausgerichtet, eine gute wirtschaftliche Entwicklung mit dem Erhalt der Umwelt in Einklang zu bringen“, so Steiner. Im Manifest wurde mit 19 Punkten festgehalten, den öffentlichen Verkehr weiter auszubauen, die Stadt noch fußgänger- und radfreundlicher zu machen, das Versiegeln von Grünflächen zu vermeiden, das Stadtbaumkonzept zu erstellen und umzusetzen, die Errichtung von Gründächern zu fördern, erneuerbare Energieformen zu forcieren und vieles mehr. Die tausenden Quadratmeter an Schmetterlingswiesen und die Stadtbienen sind schöne Symbole für das klare Bekenntnis der Stadt zum Schutz unserer Umwelt.

Nachhaltige Stadtentwicklung als Kern des STEP 2030

Eisenstadt gehört mit einer  bebauten Fläche von nur 2,72 Prozent zu einer der grünsten Landeshauptstädte Österreichs ist. Das zu erhalten und zu bewahren ist auch Ziel des der nachhaltigen Stadtentwicklung.  Mit der Erstellung des Stadtentwicklungsplanes „Eisenstadt 2030“ hat die Stadt hier einen Meilenstein gesetzt. Unter massiver Einbeziehung der Bevölkerung wurde mit Experten ein Konzept entwickelt, in dem alle künftigen Maßnahmen der Stadtentwicklung aufeinander abgestimmt sind. Einen wichtigen Stellenwert im Bereich der nachhaltigen Stadtentwicklung nimmt die Mobilität ein. Das Netz des Stadtbusses wird ständig evaluiert und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst. Mit großem Erfolg: Die Fangemeinde wächst und der Stadtbus hat bereits Ende 2019 über eine Million Fahrgäste gezählt. Sowohl der STEP, das Fachkonzept Mobilität als auch der Etappenplan für Barrierefreiheit und Inklusion liefern insgesamt einen großen Leitfaden für die weiterführende Entwicklung der burgenländischen Landeshauptstadt. „Künftige Siedlungsentwicklungen und Bauprojekte müssen die Vorgaben der Stadt einhalten und so einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtentwicklung tragen“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner. Ökologische Nachhaltigkeit beschreibt den weitsichtigen und rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Umwelt. In diesem Bereich kann Eisenstadt bereits eine Reihe von bestehenden Initiativen aufweisen. Blumenwiesen, Stadtbaumkonzept, Stadtbienen, Urban Gardening und viele andere kleine Projekte hat die Stadt Eisenstadt bereits umgesetzt.