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Aus Eisenstadt

„Eisenstadt testet“: Anmeldung gestartet

Eigene Anmelde-Hotline für Bürger ohne Internet-Zugang

Auf acht Teststraßen wurde im Dezember im Allsportzentrum gestestet. Der Ablauf verlief reibungslos, es kam zu keinen Wartezeiten.

„Eisenstadt testet“ von 13. bis 17. Jänner 2021. In der Zeit von 7.30 bis 18.30 Uhr findet dann im Allsportzentrum die zweite Welle der Corona-Massentests statt. Die Bevölkerung kann sich in diesem Zeitraum, wie schon im Dezember, freiwillig und kostenlos einem Antigen-Schnelltest unterziehen. Die Anmeldung dafür startete heute. Eisenstadt hat zusätzlich zur Online-Anmeldung auf oesterreich-testet.at auch eine eigene Service Nummer eingerichtet, an die sich Menschen ohne Internet-Zugang wenden können. Unter dieser Nummer kann man einen Termin ausmachen. „Wir haben im Dezember diese große Herausforderung – trotz großem Zeitdruck - hervorragend gemeistert. Dank der Organisationsstärke des Magistrats, der Unterstützung vieler Organisationen und freiwilligen Helfern kam es zu keinem Zeitpunkt zu Wartezeiten“, so Bürgermeister Thomas Steiner. Das erfolgreiche Schema wird nun auch bei der zweiten Massentestung umgesetzt. Die Vorbereitungen dafür laufen.

Anmeldung unter

  • oesterreich-testet.at oder
  • per Telefon 02682/705 154 (ab 04. Jänner 2021 werktags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr und an den Testtagen von 7.30 bis 18.30 Uhr) 

„Geringer Zeitaufwand für die Testwilligen, aber hoher Nutzen für die Gesundheit der Bevölkerung“, verspricht Steiner. Die zweite Testaktion wird durchgeführt, um einen vierten Lockdown zu verhindern und jene Menschen zu finden, die gerade mit dem Coronavirus infiziert sind, aber keine Symptome zeigen. „Im Dezember hat Eisenstadt mit der prozentuell höchsten Anzahl an Getesteten gezeigt, dass es zusammenhält – doch es gibt noch Luft nach oben“, so Steiner, der weiter an die Bevölkerung appelliert: „Nehmen Sie dieses Angebot an. Nur mit einer breiten Durchtestung können wir einen guten Überblick über das aktuelle Infektionsgeschehen erhalten. Je mehr Personen sich testen lassen, umso wirkungsvoller ist diese Maßnahme im Kampf gegen die Pandemie. Jede Testung ist ein Schritt näher zu unserem gemeinsamen Ziel: Einer Rückkehr zur Normalität.“

 

Allsportzentrum ist geeigneter Teststandort

Im Dezember wurden auf den acht Teststraßen bei einer theoretischen Testkapazität von 19.500 über 6.100 Personen getestet. Die Testkapazität soll nach derzeitigem Stand auf knapp 25.000 Personen erhöht werden. Das Allsportzentrum hat sich als geeigneter Teststandort erwiesen: Überdachter Eingangsbereich, lange Gänge, hoher Raum und ausreichend Parkplätze. „Personaleinsatz – immerhin waren 100 Personen in Schichten vor Ort - und die Einrichtung der Infrastruktur für die acht Teststraßen waren zwei große Aufgaben, die das Organisationsteam des Magistrats ausgezeichnet bewältigen konnte“, erklärt Steiner. Das administrative Personal bzw. die Hilfsdienste wurden in Eisenstadt größtenteils durch Mitarbeiter der Stadt gestellt. Insgesamt waren im Dezember 20 Mitarbeiter fast drei Tage mit dem Aufbau beschäftigt. 120 Trennwände mussten ausgeborgt und aufgebaut werden. Dazu kommen unzählige Stunden Planungsarbeit, Administration sowie die Einrichtung der IT-Infrastruktur. Über 24 Laptops, Drucker, Kopierer und leistungsfähiges Wlan mussten eingerichtet werden. Weiters musste die Sporthalle im Allsportzentrum mit Matten und Teppichen ausgelegt werden um den Boden zu schonen.

 

Das eingesetzte medizinische Personal sowie das Personal für die Administration war über den gesamten Zeitraum äußert professionell und sehr engagiert. „Die medizinische Leitung durch das Rote Kreuz war hervorragend, die Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres mit den Erfahrungen aus den Lehrertests sehr wertvoll“, erklärt Steiner. Auf diese Unterstützung werde man erneut zurückgreifen können. Steiner betont: „Wir haben schon direkt nach der ersten Testwelle die befreundeten Organisationen sowie alle Helfer vor Ort gebeten, sich auch im Jänner in den Dienst der Sache zu stellen.“