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Aus Eisenstadt

Eisenstadt Vorreiter bei Tempo 30

Über 80 Prozent der Gemeindestraßen sind 30er Zonen

Auch bei der Leichtathletik-Arena gibt es jetzt eine 30er Zone.

In Tempo-30-Zonen zeigt sich laut Studien eine Verringerung der Unfälle mit Personenschäden und eine Reduzierung der Unfallschwere. Weiters bietet das geringere Geschwindigkeitsniveau günstige Voraussetzungen für sicheres Radfahren im Mischverkehr. „Eisenstadt ist hier Vorreiter. Der Fahrradfahrer soll mit dem Autoverkehr mitfahren können – und das kann er bereits im Großteil von Eisenstadt“, so Steiner. Deswegen besteht bereits auf über 80 Prozent der Gemeindestraßen die 30 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung.

In der vergangenen Gemeinderatsitzung wurden die 30er-Zone um den Aubachweg, Hasenweg, Römerweg, Michael Urient-Gasse, Keltenweg, Bad Kissingen-Platz, Durchstich zum Bad Kissingen-Platz und den Krautgartenweg bis zur Kreuzung Feldstraße erweitert. „Die Stadt hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem in Wohngebieten die Geschwindigkeit der motorisierten Verkehrsteilnehmer zu reduzieren. Sukzessive werden deswegen 30er Zonen eingeführt. Diese umfassen mittlerweile 55 Kilometer der Gemeindestraßen“, so Bürgermeister Steiner stolz. Der Ausbau und die Beurteilung der jeweiligen Straßen erfolgt strukturiert. Diese geringere Fahrgeschwindigkeit erhöht die Verkehrssicherheit, die als zentrales Thema auch im Stadtentwicklungsplan 2030 festgeschrieben ist. Steiner erläutert: „Für Eisenstadt gilt: Der Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer wird vor die Geschwindigkeit und die Leistungsfähigkeit des motorisierten Verkehrs gereiht.“

30er-Tempolimit ist weiterer Schritt zu noch mehr Lebensqualität

Eine Verlangsamung des Verkehrs trägt vor allem aber auch zu einer Reduzierung der Lärmbelastung der Anrainer in den Wohngebieten bei und kommt außerdem besonders Kindern, älteren Menschen und Radfahrern zu Gute. Denn bei Straßen mit Tempolimit 30 statt 50 verbessern sich die Bedingungen zum Radfahren und zum zu Fuß gehen. Dadurch nutzen auf diesen Strecken mehr Menschen das Fahrrad statt dem Auto, was wiederum die Abgasbelastung reduziert.