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Aus Eisenstadt

EisenStadtWein-Etikett: Hommage an Sepp Laubner

Winzer Erwin Tinhof keltert den neuen EisenStadtWein

Das neue Etikett und das Originalbild im Rathaussaal - Winzer Erwin Tinhof und Bürgermeister Thomas Steiner (r.) mit Sepp Laubners Tochter Ina und seiner Witwe Gabi.

„Ein besonderes Jahr, ein besonderer Wein und ein besonderes Etikett. Der EisenStadtWein kommt im Corona-Jahr aus dem Stadtteil Eisenstadt und ziert ein Werk eines großen Künstlers der Stadt, der heuer viel zu früh von uns gegangen ist“, so Bürgermeister Thomas Steiner, der weiter erklärt: „Sepp Laubner starb am Tag an dem die Weinlese für den StadtWein begann. Es war also für den Winzer Erwin Tinhof und uns klar, dass wir die beiden zusammenbringen werden. Die Kunst des Weinmachens und Bildende Kunst aus der Stadt.“  Das Original-Bild von Sepp Laubner ist im Eigentum der Stadt und hängt im Gemeinderatssaal der Stadt Eisenstadt.

„Sepp Laubner war nicht nur ein großer Eisenstädter und großer Künstler, sondern auch ein großartiger Mensch, der das Leben, den Genuss und jeden Winkel des Burgenlandes geliebt hat. Mit ihm hat die Stadt einen Kunstschaffenden, der weit über die Grenzen hinaus bekannt war, verloren“,  beschreibt Steiner den verstorbenen Künstler.  

Ein halbes Jahrhundert schuf der gebürtige Eisenstädter seine Kunst im Burgenland – gezeigt hat er sie auf Ausstellungen auf der ganzen Welt. 1976 gründete er das Aktionszentrum Cselley Mühle in Oslip. Bis zuletzt blieb einer seiner „Müh“, die er gemeinsam mit dem ebenfalls zu früh verstorbenen Robert Schneider aufgebaut hatte, verbunden. „Von der Müh aus habt er Generationen von Jugendlichen aber auch die gesamte Kunstwelt geprägt.  Er begegnete allen, vor allem aber auch den Jungen immer auf Augenhöhe und mit Respekt“, so Steiner abschließend.

Infos zum EisenStadtWein

Weinbau wird in der Landeshauptstadt in allen Stadtteilen groß geschrieben. Diese Tradition schmeckt man jährlich aufs Neue, denn der EisenStadtWein kommt jährlich aus einem anderen Stadtteil. Nach dem Weingut Esterházy, dem Klosterkeller der Barmherzigen Brüder, Winzern aus St. Georgen und dem Weingut Kaiser Magdalenenhof aus Kleinhöflein wird der heurige EisenStadtWein vom Eisenstädter Winzer Erwin Tinhof gekeltert. „Auf diese Auszeichnung sind wir sehr stolz. Der EisenStadtWein 2020 ist ein Neuburger, fein und elegant, typisch  für unsere Region“, so der Winzer Erwin Tinhof.

Anlässlich 1700 Jahre Hl. Martin wurde 2016 ein eigener EisenStadtWein aus der Taufe gehoben – mit dem Plan, den Wein jedes Jahr von einem anderen Winzer bzw. Weingut der burgenländischen Landeshauptstadt kreieren zu lassen. Der EisenStadtWein erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. „Der ursprüngliche Plan, den Wein nur zu besonderen Anlässen der Stadt anzubieten, wurde schnell ad acta gelegt“, weiß Bürgermeister Thomas Steiner zu berichten: „Auf Grund der vielen positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage, wurde der EisenStadtWein bereits im ersten Jahr auch in den freien Verkauf gegeben.“

Der Wein kann ab Martini in der Vinothek Selektion Burgenland oder direkt beim Winzer bestellt werden. Mit dem Kauf kann man auch für andere etwas Gutes tun: Traditionell geht ein Euro des Verkaufspreises an Licht ins Dunkel.

Weinbestellungen:

Weingut Erwin Tinhof, www.tinhof.at; +43 2682 62648 · wein@tinhof.at