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Aus Eisenstadt

Feuerwehrspitzen wurden neu gewählt

Personeller Wechsel in Eisenstadt

Frisch gewählt. 1. Vizebürgermeister Istvan Deli, Martin Zechmeister, Johannes Steindl, Martin Schulz, Rainer Schwarz, Werner Fleischhacker, Bürgermeister Thomas Steiner, Richard Zechmeister und Christian Graf (v.l.).

Nachdem das neue burgenländische Feuerwehrgesetz die direkte Wahl der Führungspositionen vorsieht, wurden am vergangenen Wochenende auch in der Feuerwehr Eisenstadt die Weichen neu gestellt. Auf Vorschlag von Bürgermeister Thomas Steiner wurden in Kleinhöflein und St. Georgen die bisherigen Kommandanten und Stellvertreter - HBI Johannes Steindl und OBI Martin Zechmeister sowie HBI Christian Graf und HBI Richard Zechmeister - bestätigt. In Eisenstadt ergaben sich nach dem freiwilligen Rückzug von Kommandant ABI Werner Fleischhacker personelle Änderungen. „Wir sind bei der Feuerwehr sehr gut aufgestellt. Die Wehren arbeiten ausgezeichnet zusammen, mit dem Feuerwehrbeirat gibt es einen direkten Draht zwischen Gemeinde und den Wehren und wir haben engagierte Funktionäre, die auch großen Wert auf die Nachwuchsarbeit legen -  und das braucht es auch in einer wachsenden Stadt in der es mehr Einsätze als in manchen Bezirken gibt“, so Bürgermeister Thomas Steiner. Er bedankte sich ausdrücklich bei dem scheidenden Kommandanten Werner Fleischhacker für die geleistete Arbeit und auch bei der nunmehr neu gewählten Führungsspitze für die Bereitschaft sich für diese Funktionen zur Verfügung zu stellen.

Der seit 2016 amtierende Kommandant und Stadtbaudirektor Werner Fleischhacker hatte seine Kameradinnen und Kameraden vorab informiert, künftig kürzer treten zu wollen. Gemeinsam wurde ein Team nominiert, das die Geschicke der Eisenstädter Wehr in den kommenden sechs Jahren lenken soll. Während der bisherige Kommandant-Stellvertreter SBI Rainer Schwarz nunmehr an die Spitze der Feuerwehr in Eisenstadt gewählt wurde, folgt ihm mit BI Martin Schultz ein ebenso langjähriges, erfahrenes Mitglied als Stellvertreter. Dem scheidenden Kommandanten Werner Fleischhacker zollt seine gesamte Mannschaft große Anerkennung für „sein unvergleichliches Engagement und die prägenden gemeinsamen Jahre.“

 „Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht, weil der Feuerwehrkommandant für mich weit mehr als eine Funktion war. Trotz aller Herausforderungen war ich immer mit vollem Engagement dabei. Im Mittelpunkt standen für mich immer die Kameradinnen und Kameraden. Ich durfte meinen Beitrag dazu leisten, dass aus einer Mannschaft letztlich eine Familie wurde, wo Zusammenhalt großgeschrieben wird. Dies erfüllt mich mit Stolz und so kann ich diese gereifte Mannschaft mit gutem Gewissen meinen Nachfolgern übergeben, denen ich alles Gute für die Zukunft wünsche“, zieht Fleischhacker Bilanz, der weiterhin als Bezirkskommandant aktiv sein und maßgeblich dazu beitragen wird, dass die erfolgreiche und effiziente Feuerwehrarbeit im Bezirk fortgesetzt wird