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Aus Eisenstadt

Leichtathletik-Arena wird neue SCE-Spielstätte

Meisterschaftsspiele wandern von Schützen nach Eisenstadt

Vizebürgermeister Istvan Deli, Stadträtin Renée Maria Wisak, Obmann Michael Billes, Bürgermeister Thomas Steiner, Obmann-Stellvertreter Sascha Eisenwort und SCE-Vorstand Markus Bauer (v.l.).

Seit der Neugründung hat der SC Eisenstadt seine Spielstätte in Schützen, das wird jetzt anders. Die Stadt Eisenstadt und der Verein haben vor Kurzem eine neue Vereinbarung getroffen. Kern des neuen Vertrages: Die Stadt ermöglicht dem SC Eisenstadt seine Heimspiele erstmals in Eisenstadt austragen zu können. „Eisenstadt ist eine Sportstadt mit einer vielfältigen Infrastruktur und vielen aktiven Vereinen, die von uns unterstützt werden. Mit unserem Leuchtturmprojekt der Leichtathletik-Arena haben wir nun auch die Möglichkeit, den SC Eisenstadt heim zu holen“, so Bürgermeister Thomas Steiner bei der heutigen gemeinsamen Pressekonferenz mit dem SC Eisenstadt.

In den vergangenen Wochen gab es intensive Gespräche über die weitere Zusammenarbeit und die Zukunft des Vereines in der Stadt. „Der SCE trägt einen wichtigen Beitrag zum sportlichen Angebot der kleinsten Großstadt der Welt bei. In seinen zahlreichen Nachwuchsklassen bietet der Verein auch ausreichend Platz, um fußballinteressierten Kindern eine Möglichkeit zum Trainieren und Spielen zu geben. Das ist auch der Hauptgrund warum die Stadt den SC Eisenstadt – sowie alle anderen Sportvereine der Stadt auch – unterstützt und fördert“, so Steiner, der weiter betont: „Sportpolitik spielt in unserer Stadt eine große Rolle, wir wollen vor allem helfen, den Breitensport in unserem Land weiterzuentwickeln.“  Insgesamt werden die Sportvereine jährlich mit 250.000 Euro unterstützt. In den Erhalt und den Betrieb der Sport-Infrastruktur fließen zudem jährlich 1,5 Millionen Euro. Dazu kam im vergangenen Jahr eine weitere Million Euro für den Bau der Leichtathletik-Arena. „Das hat sich nicht nur für den Leichtathletik-Sport bezahlt gemacht, sondern auch für den Fußball – den mit Sicherheit meist verbreitetsten Sport in unserer Region und unserer Stadt. Fußball steht für Dynamik, Leistung, Teamarbeit, Freude und Gesundheit. Das sind Werte, die für uns eine hohe Bedeutung haben“, so Steiner. In allen drei Stadtbezirken wird in allen Altersschichten und auf verschiedenen sportlichen Ebenen dem runden Leder nachgejagt.

Obmann Billes: Freuen uns riesig über die Heimkehr

„Wir freuen uns riesig über die Heimkehr nach Eisenstadt. Ein großes Dankeschön an die Stadt und Bürgermeister Thomas Steiner, die das nun ermöglichen – und zwar auf einer top-modernen Anlage, die alle Stückerln spielt“, so der Obmann des SC Eisenstadt,  Michael Billes. Der SC Eisenstadt sei laut Billes zwar ein Eisenstädter Verein, unabhängig wo er spielt, dennoch „wieder in der eigenen Stadt spielen zu können ist etwas ganz Großes für uns.“

„Der SCE ist ein Verein mit viel Geschichte. Das spürt man auch heute noch in der Stadt. Der SCE bedeutet den Menschen etwas. Aus dieser Motivation heraus erfolgte 2018 Neugründung“, erklärt Billes und betont weiter: „Wir können auf eine lange, aber unterbrochene, Tradition verweisen, doch was wirklich zählt, sind die Erfolge in der Zukunft und an denen arbeiten wir mit unseren Funktionären, Trainern und Spielern hart.“ Billes kann seit seiner Obmannschaft vor rund 1,5 Jahren eine stetige Entwicklung des Vereines vorweisen. Der Verein wurde nach einem kompletten Neustart strukturell, sportlich und finanziell konsolidiert. Heute steht der SC Eisenstadt auf einer breiten, soliden Basis.

Stimmen zur Rückkehr:

Vizebürgermeister Istvan Deli (ÖVP): „Es ist schön zu sehen, dass die Stadt und der SCE gemeinsam dieses Comeback geschafft haben. Ich wünsche der gesamten SCE Familie, dass die neue Heimspielstätte ein fruchtbarer Boden für viele sportliche Erfolge sein wird. Eines steht besonders im Vordergrund, die Freude am Fußball.“

Stadträtin Renée Maria Wisak (SPÖ): „Fußball spielt in meiner Familie eine besondere Rolle und ich freue mich, dass wir jetzt auch für den SC Eisenstadt eine Möglichkeit gefunden haben, in seiner Heimat zu spielen.“

Obmann-Stv. Sascha Eisenwort: „Das erste Match auf der neuen Spielstätte haben wir bereits am Samstag, dem 8. August. Im BFV-Cup haben wir Neusiedl am See zu Gast in Eisenstadt und somit einen der traditionsreichsten Vereine des Burgenlandes und auch einen der Stärksten. Es wird spannend!“

SCE-Vorstand Markus Bauer: „Kommende Saison wollen wir dort anschließen, wo wir im Herbst aufgehört haben. Die Mannschaft hat das Potential, in jedem Spiel als Sieger vom Platz zu gehen. Mit Roland Wisak haben wir einen Top-Fachmann als Trainer, der die nötige Ruhe und Erfahrung mitbringt.“