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Aus Eisenstadt

Städtische Baumschule trägt „Früchte“

Die ersten 60 Bäume werden nun ins Stadtgebiet umgepflanzt

Bürgermeister Thomas Steiner mit Baudirektor Werner Fleischhacker und dem Teamleiter der Gärtner Karl Partl.

Bürgermeister Thomas Steiner im Jahr 2020 beim Start der Baumschule.

2020 hat die Stadt eine eigene Baumschule auf dem Gebiet der Kirchäcker OST errichtet. „700 Bäume sind dort unweit des Andrea-Fraunschiel Parks herangezogen worden, um „Material“ für die umfangreichen Maßnahmen des Stadtbaumkonzeptes zu liefern“, so Bürgermeister Thomas Steiner, der weiter erklärt: „Nun werden die ersten 60 Bäume davon im Stadtgebiet gesetzt werden.“

Der Baum in der Stadt hat seit jeher eine große Bedeutung als Schattenspender, als Heimat für viele Tierarten, als Gestaltungselement und als wichtiger Wohlfühlfaktor. Die Landeshauptstadt Eisenstadt ist ausgestattet mit einer Reihe von Alleestraßen – die Neueste mit etwa 100 Bäumen ist die Bischof Stefan Laszlo Straße. Um für eine ausreichende Pflege, Erhaltung, Erneuerung und Erweiterung des Baumbestands zu sorgen wurde 2019 ein eigenes Stadtbaumkonzept entwickelt. „Wir wollen mit dem Stadtbaumkonzept den Baumbestand für die Zukunft absichern, aber auch neue Plätze und Standorte finden um die Anzahl der Bäume in der Landeshauptstadt zu erhöhen. Gestartet sind wir bei 12.300 ‚Stadtbäumen‘ (Schlosspark, Kasernengelände, Bäume im öffentlichen Raum) – mittlerweile sind wir bei über 14.000. Unser erklärtes Ziel ist es, bis 2030 insgesamt 16.500 Stadtbäume zu haben – für jeden Eisenstädter einen Baum!“, erläutert Steiner.

Baumschule als wichtiger Beitrag für das Stadtgebiet:

Die hauseigene Baumschule ist dabei auch ein wichtiger Beitrag für das Stadtbudget: Je älter und größer die Bäume sind, wenn sie gekauft werden, umso höhere Preise haben sie. Das Pflanzen von kleinen, also günstigen Exemplaren ist aber zum einen riskant, da diese in der Anwuchsphase viel empfindlicher sind, zum anderen will man, dass die gepflanzten Bäume möglichst frühzeitig ihre Wirkungen entfachen, also z.B. Schatten spenden. Die Nutzung von temporär verfügbaren Flächen zum Wachsenlassen – und damit zur Wertsteigerung - des eigenen Baumbestandes, ist also eine weitsichtige und effiziente Herangehensweise. Für den neuen Stadtteil Kirchäcker indes bringt der bereits in der ersten Bauphase vorhandene Baumhain einen Abkühlungseffekt, lange bevor alle Bäume im Quartier an ihren endgültigen Standorten gepflanzt werden können.