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Aus Eisenstadt

Personeller Wechsel im „Haydnverein“

VBgm. Lisa Vogl wurde neue Obmann-Stellverterterin

Der neue Vorstand: Schriftführer Hermann Höld, Schriftführer-Stv. Elisabeth Ficker, Obmann Bgm. Thomas Steiner, Obmann-Stv. 2. Vbgm. Lisa Vogl, Kassier Michael Freismuth (v.l.)

Zum Todestag von Joseph Haydn, der sich am 31. Mai zum 211. Mal jährte, zieht der Obmann des „Vereins zur Pflege des Lebenswerkes von Joseph Haydn, Bürgermeister Thomas Steiner, noch mal Bilanz über das abgelaufene Gedenkjahr und gibt personelle Änderungen im Verein bekannt. Die zweite Vizebürgermeisterin Lisa Vogl ist neue Obmann-Stellvertreterin, sie folgt Alfred Szenkuröck, der seine Funktion nach jahrzehntelanger Tätigkeit nun zurücklegte, nach.

Obmann Bürgermeister Thomas Steiner gratuliert Lisa Vogl herzlich und bedankt sich gleichzeitig bei Alfred Szenkuröck für seine Tätigkeit für den Verein. „Durch den Verein konnten wir, besonders in den letzten Jahren, viel für die Haydnpflege in Eisenstadt tun. Ich bin mir sicher, dass wir diesen Weg auch mit der neuen Obmann-Stv. 2. Vizebürgermeisterin Lisa Vogl weitergehen werden und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, so Steiner.

Zum Verein: Der „Verein zur Pflege des Lebenswerkes von Joseph Haydn“ wurde 1989 ins Leben gerufen und widmet sich dem musikalischen und kulturellen Erbe des genius loci. Als, wahrscheinlich für viele Generationen sichtbares Zeichen, wurde vom Verein 2018 das Denkmal für Joseph Haydn in Eisenstadt errichtet. In unmittelbarer Nähe zu Haydns Gartenhäuschen in der Bürgerspitalgasse, schuf die Künstlerin Heidi Tschank eine Skulptur aus Marmor und Bronze – eine künstlerische Verneigung vor dem Gesamtwerk Haydns. 

Joseph Haydn ist seit einigen Monaten auch wieder „on tour“ in Eisenstadt. Die Künstlerin Gerlinde Stelzer schuf, im Auftrag des Vereins, eine lebensgroße Haydnfigur. Nach dem Beginn im Rathaus war die Puppe im Büro des Tourismusverbandes Eisenstadt-Leithaland und ist nun in einer Auslage in der Hauptstraße zu sehen. 

„Mit dem Haydnverein können wir immer wieder gezielte Akzente setzen und so zur Pflege des Lebenswerkes von Joseph Haydn in Eisenstadt beitragen. Ich freue mich auf neue Projekte und auf die Zusammenarbeit mit der 2. Vizebürgermeisterin Lisa Vogl im Verein, die ja auch schon auf politischer Ebene in der Stadt hervorragend funktioniert“, so Steiner.  

2019 gab es von diesen Projekte mehr als 40.  Denn die Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt stellte das Jahr unter das Banner des großen Meisters. Es fanden 40 Veranstaltungen, sowie weitere Initiativen in der burgenländischen Landeshauptstadt statt. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die vielen kleinen und großen Veranstaltungen unter ein gemeinsames Banner zu stellen, um so dem großen Sohn der Stadt auch ein würdiges Andenken zu bewahren“, zieht Steiner Bilanz. Nicht nur Chor, Orchester und andere Musikensembles, Museen, Organisationen und Institutionen setzen sich mit Joseph Haydn auseinander, sondern auch ein Eiskunstlaufwettbewerb und diverse Mehlspeisen tragen den wohlklingenden Namen. Über 40 Veranstaltungen zum Thema Joseph Haydn befanden sich im Jahresprogramm der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt. Beginnend von den Neujahrskonzerten des Haydnorchesters, über das Frühjahrskonzert der Militärmusik Burgenland und den Festgottesdiensten der Pfarre am Oberberg, bis hin zum Herbstgold und den diversen Adventkonzerten – im abgelaufenen Gedenkjahr wurde jeder Haydn-Liebhaber fündig.  

Haydn begleitete die Stadt aber nicht nur musikalisch, sondern auch optisch und lukullisch durchs Jahr. In der Fußgängerzone sowie auch der Haydnkirche am Oberberg zieren Haydn-Silhouette und Notenschlüssel die Straßenlaternen. Auch der Blumenschmuck wurde auf den großen Komponisten ausgerichtet und eine seiner Lieblingsfrüchte – die Pomeranze – ziert das Haydn-Denkmal sowie ein eigens geschaffenes Ensemble vor dem Rathaus.

Eine weitere Lieblingsfrucht wurde in Hochgeistiges verwandelt: In Kooperation mit Schnapsproduzent Johann Wagner wurden ein Edelbrand und ein Likör aus der süßen Kirschfrucht kreiert. Der Kirschbrand ist nach der Sinfonie Nr. 22 „Der Philosoph“ benannt und der Kirschlikör firmiert unter Sinfonie Nr. 49 „La Passione“.