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Aus Eisenstadt

Steiner fordert burgenländisches Impf-Vormerksystem

Land muss Planbarkeit und rasche Impfung gewährleistet

Es ist erfreulich, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz dafür sorgt, dass die Corona-Schutzimpfungen so rasch wie möglich durchgeführt werden“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner, der weiter betont: „Es ist aber entscheidend, dass die Impfdosen, die über das Land verteilt werden, so rasch und flächendeckend wie möglich zu den Impfwilligen kommen. Die Impfungen müssen so schnell wie möglich durchgeführt werden. Ich schlage deswegen für das Burgenland ein Vormerksystem vor. Da sollen jene registriert werden, die sich bereits jetzt für eine Impfung entschieden haben.“

Das Anmelde-Chaos des Landes bei den Massentests vor Weihnachten sollte Grund genug sein aus diesen Fehlern zu lernen und sich besser auf die Impf-Phase nach den priorisierten Bevölkerungsgruppen einzustellen. Damals führte die zu schwach besetzte Telefonstelle zu chaotischen Zuständen. Zu viele haben sich in zu kurzer Zeit für die wenigen vorhandenen Tests anmelden wollen. „Das muss jetzt anders werden. Die sensiblen Impfstoffe müssen in einem begrenzten Zeitraum verimpft werden“, so Steiner, der weiter fordert: „Das Land Burgenland soll so rasch wie möglich für ein funktionierendes Vormerksystem für die Corona-Schutzimpfungen sorgen. Wir brauchen auch einen Plan für die Zeit der nachdem die Impfung der Risikogruppen erledigt ist.“ Ein solches System führt zu einer besseren Planbarkeit und einer rascheren Durchimpfung.