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Aus Eisenstadt

Steiner fordert erneut Schranken für Bahnübergang

ÖBB müssen bei Bahnkreuzung Eisbachstraße für Verkehrssicherheit sorgen

Erst Ende Juni gab es den letzten Unfall dort. Heute ist die Eisenbahnkreuzung in der Eisbachstraße wieder Schauplatz einer Kollision - diesmal leider mit Todesfolge. „Wie lange wollen die ÖBB hier noch zusehen? Dieser Bahnübergang ist lebensgefährlich. Die ÖBB müssen hier endlich für mehr Verkehrssicherheit sorgen und diese Eisenbahnkreuzung dringend entschärfen. Hier darf es kein Unglück mehr geben“, fordert Bürgermeister Thomas Steiner, der auch das Land Burgenland auffordert tätig zu werden.  Nach dem Vorfall im Juni haben Land und ÖBB Verantwortlichkeiten hin und hergeschoben. Landesrat Dorner hatte daraufhin eine umgehende Verkehrssicherheitsprüfung der Stelle angekündigt. Steiner dazu: „Die kommt für die Opfer dieses Unfalls bereits zu spät.“

Bürgermeister Steiner sieht akuten Handlungsbedarf: „Ich fordere die ÖBB und Land auf, an dieser Kreuzung eine Schrankenanlage zu errichten umso für Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu sorgen.“

Die Freistadt Eisenstadt hat sich bereits in den vergangenen Jahren für die Sicherung der Eisenbahnkreuzungen engagiert und 2018 selbst für eine Schrankenanlage bei der Spange Süd (Siegfried Marcus Straße) gesorgt. Die Kosten wurden dabei zur Gänze von der Stadt getragen.

„Es kann nicht sein, dass sich die ÖBB jedes Mal aus der Verantwortung nimmt. Deshalb erwarte ich mir ein rasches Handeln der ÖBB und die Kostenübernahme für die Schrankenanlage“, so Bürgermeister Steiner abschließend.