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Aus Eisenstadt

Voller Erfolg des Sommerprogrammes

23 Events lockten rund 4.000 Personen in die Innenstadt

Bürgermeister Thomas Steiner und die Obfrau des Ausschusses für Kultur und Tourismus, Waltraud Bachmaier, zogen Bilanz über den Event-Sommer.

Klein aber fein, lautete das Motto der heurigen Event-Sommersaison. Große Veranstaltungen blieben coronabedingt aus. Die Stadt hat sich deswegen angepasst und mit kleinen Events mehr Leben in die Innenstadt gebracht. „Die Schanigärten waren voll und die Stimmung sehr gut – unser corona-freundliches Sommerprogramm hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt“, zieht Bürgermeister Thomas Steiner Bilanz. Insgesamt besuchten etwa 4.000 Personen die 23 Sommerevents der Stadt.

„Das Verlangen nach Veranstaltungen und Zerstreuung war im heurigen Sommer besonders groß. Wir müssen mit Maßnahmen leben, die zur Eindämmung einer Pandemie unverzichtbar geworden sind. Maßnahmen, die uns alle, aber vor allem die Eventbranche, vor unglaubliche Herausforderungen gestellt haben und immer noch stellen“, so Steiner, der weiter betont: „Für unsere eigene, aber vor allem für die Gesundheit unserer Lieben haben wir uns privat angepasst, aber auch als Stadt. Denn wir sind uns unserer Verantwortung bewusst. Die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürgers sowie unserer Gäste geht vor.“ Die großen Events wie Winzerkirtag, Stadtfest oder Wein- und Genusstage wurden deswegen abgesagt. Dennoch wollte die Stadt ein Programm bieten und hat sofort reagiert. „Wir haben uns im Lockdown schon damit beschäftigt, wie wir das Leben in der Stadt und die Wirtschaft wieder zum Laufen bringen werden. Von Haus aus war eines klar: Wir müssen selbst anpacken und können nicht darauf warten, dass uns jemand ein Konzept auf den Tisch legt“, so Steiner. Die Idee: Musikgruppen spielen in der Nähe von mehreren Schanigärten auf, zusätzlich werden Liegestühle für den entspannten Musikgenuss aufgestellt.

Ziel: Abwechslung für Eisenstädter, aber auch Hilfe für Gastronomie

Die Stadt hat deswegen die Eventreihe „Music in the City“, die seit 2017 mit monatlichen Terminen stattfand, wöchentlich organisiert und bis Ende September verlängert. Die Gäste konnten die Musik in einem der Schanigärten in der historischen Innenstadt oder auf den Liegestühlen auf sich wirken lassen. Man konnte im Lokal sein Bier trinken oder einfach auf einem der Eisenstadt-Liegestühle die Seele baumeln lassen. Dazu gab es noch Open-Air-Kinos sowie ganz neu: Matinee in the City mit den heimischen Blasmusikkapellen. Wetterbedingt mussten zwar einige Termine abgesagt werden, insgesamt gingen aber 23 Termine über die Bühne. „Ein voller Erfolg, denn die gute Stimmung in der Fußgängerzone und in den Schanigärten war den ganzen Sommer spürbar. Die Gastronomie hat davon auch besonders profitiert, die Fußgängerzone war gut frequentiert“, so Steiner.

Ziel war nicht nur eine Abwechslung im Freizeitprogramm für die Bevölkerung zu bieten, sondern auch der von Corona stark gebeutelten Gastronomie noch mehr unter die Arme zu greifen.

Im Laufe des Sommers hat es viele persönliche, aber auch schriftliche Rückmeldungen über Facebook oder Mail gegeben. „Das Feedback war extrem positiv. Viele gaben sogar schon Bandwünsche fürs kommende Jahr an. Der Auftrag an uns ist klar: Wir werden auch 2021 diese Formate wieder in die Innenstadt bringen“, so Steiner.  An den Details und an gesamtheitlichen Überlegungen mit möglichen größeren Events werde gerade gearbeitet.

Bachmaier: Stadt hat durch Künstler-Engagements auch kulturpolitischen Auftrag

„Besonders erfreulich ist, dass einige Gastronomen und Handelsgeschäfte die Events auch mit eigenen Zusatzangeboten oder Specials für sich genutzt haben. Etwa gab es Modenschauen im Umfeld des Musikdonnerstags, zusätzliche Pop-Up Bars von Handelsgeschäften oder Lokalen bis hin zu angepassten Öffnungszeiten“, stellt Waltraud Bachmaier, Obfrau des Ausschusses für Kultur und Tourismus, fest. 

Bachmaier war auch bei der Ideenfindung der „Matinee in the City“ involviert. Statt „normalen“ regionalen Bands spielten dabei die Blasmusikkapellen der Stadt in der Fußgängerzone auf. Die Bandbreite der Musik wurde mit sinfonischer Blasmusik und zünftigen Märschen größer. „Für unsere Blasmusikkapellen gilt dasselbe wie für alle anderen Bands:  Mit dem Aus für große Events fehlten auch die Auftrittsmöglichkeiten. Aber unsere Vollblutmusiker brauchen diese Auftritte. Es war also nur ein logischer Schritt die Bandbreite unsere Events um sinfonische Blasmusik und zünftige Märsche auszuweiten“, so Bachmaier, die weiter betont: „Wir konnten insgesamt 19 verschiedenen Musikgruppen auftreten lassen und so dem Publikum wiederum die unglaubliche Vielfalt der hiesigen Künstler zu zeigen.“ Denn die Stadt bat vor allem die Musiker der Region vor den Vorhang. Bachmaier erklärt: „Wir wollten unsere Künstler unterstützen. Das ist unser kulturpolitischer Auftrag als Landeshauptstadt.“ 

Die konkrete Bilanz:

1 x Silent Cinema vor dem Schloss Esterhazy

2 x „Matinee in the City“ mit Blasmusikkapellen

3 x Sommerkino auf der Fußgängerzone

17 x „Music in the City“ mit regionalen Bands