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Aus Eisenstadt

Wissenschaftsecken in vier Kindergärten umgesetzt

Steiner zum Welttag der Wissenschaft am 10. November

Bürgermeister Thoma Steiner bei einer Präsentation der Wissenschaftsecke im Jahr 2019 im Kindergarten Kleinhöflein.

Eisenstadt ist die Bildungshauptstadt des Burgenlandes und besonders im Bereich der Kinderbildung und Kinderbetreuung vorbildhaft. „Kinder sind geborene Bastler, Entdecker und Forscher, sie wollen Neues erfahren, begreifen und ausprobieren. Wir möchten diesen natürlichen Entdeckerdrang schon so früh wie möglich stärken und fördern, damit sich unsere Kinder in der Berufswelt von morgen behaupten können“, stellt Bürgermeister Thomas Steiner anlässlich des heutigen Welttages der Wissenschaft fest. Denn in der Berufswelt sind gerade die technischen Bereiche besonders gefragt. Deswegen hat die Stadtgemeinde bereits in vier Kindergärten sogenannte Wissenschaftsecken umgesetzt.

In der Kindergarten-Pädagogik wird der Gestaltung von Raum und Materialangebot ein hoher Stellenwert beigemessen. „Um unsere Kinder bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten, brauchen wir also auch so früh wie möglich ein Angebot für die sogenannten MINT-Fächer. Neben den traditionellen Puppen- und Bauecken wollen wir für unsere Kinder deswegen auch Wissenschaftsecken“, so Steiner. Wissenschaftsecken sind eine Möglichkeit, Kinder auf spielerische Weise mit den MINT-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in Berührung zu bringen, erklärt Steiner. „Die Wissenschaftsecke ist eine Art ‚Mini-Labor` in dem einfache, ungefährliche Experimente durchgeführt werden könnten“, erläutert Steiner. Expertise und Wissen in den MINT-Fächern sind schon jetzt in der Arbeitswelt sehr gefragt. Und deren Bedeutung steigt weiter.

Eisenstädter Kids stehen auf Wissenschaft und die Wissenschaftsecken

Im städtischen Kindergarten in Kleinhöflein wurde bereits im September 2018 die erste Wissenschaftsecke der Landeshauptstadt in Betrieb genommen – mit großem Erfolg. Die Kids stehen auf die Wissenschaftsecken, denn dort herrscht immer Betrieb, heißt es von den Pädagoginnen. Sukzessive wurden und werden auch die anderen Kindergärten damit ausgestattet. Mittlerweile haben auch die Kindergärten am Ing. Alois Schwarz-Platz, am Krautgartenweg sowie in St. Georgen jeweils eigene Bereiche für die Wissenschaft. Die Kinder werden hier auf spielerische Art und Weise an naturwissenschaftliche und technische Inhalte herangeführt.

„Mein Dank gilt an dieser Stelle auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Ecken gemeinsam mit den Kindern mit Leben erfüllen. Denn die Ecke alleine reicht nicht, es braucht eine helfende Hand, die für die entsprechenden Materialen sorgt und mit sich mit Spielen und Experimenten mit den Kindern auf Entdeckungsreise begibt“, so Steiner, der weiter betont: „Es liegt an uns, die Begeisterung der Kinder zu fördern und den natürlichen Entdecker- und Forscherdrang nachhaltig zu festigen.“

Kinderbildung und -betreuung auf höchstem Niveau

Eisenstadt zeichnet sich durch seine hervorragende Infrastruktur in der Kinderbildung und -betreuungseinrichtungen aus. Derzeit hat die Stadt sieben städtische Kindergärten errichtet und über 100 städtische Bedienstete sind dort und in der Nachmittagsbetreuung der Volksschulen tätig. „Wir sind uns bewusst, dass Kindergärten und Kinderkrippen die Rolle als erste Bildungsinstitution inne haben und dies wollen wir auch weiterhin dementsprechend fördern“, so Steiner abschließend.