Organisatorisches

Kindergarten Alois Schwarz Platz

Integration

Rote Gruppe - Integration
(7.30 Uhr - 13.00 Uhr )

Gelbe Gruppe - Integration

(7.30 Uhr bis 16.00)

Integration erlaubt die Differenziertheit innerhalb einer Gruppe, also auch die Unterschiedlichkeit. Sie ermöglicht individuelle Entwicklung und gleichwertige Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Die Qualitäten einer gelungenen Integration sind:

  • Wertschätzung individueller Persönlichkeiten - Sehr viele Menschen behaupten von sich selbst tolerant zu sein, z.B. beim Umgang mit verhaltensschwierigen Kindern - im Unterschied zu Kindern mit Gehschwierigkeiten.
  • Berücksichtigen von menschlichen Grundbedürfnissen wie: Gleichwertigkeit, Achtung, Respekt, Anerkennung, Zuwendung, Wohlgefallen, Zugetanheit, Liebe und Begegnung.
  • Gleichwertige Zugehörigkeit zur Gruppe - Jede/r hat einen guten Platz in der Gruppe, auf dem sie/er sich wohlfühlt. Dort ist gesunde und individuelle Entwicklung möglich. Erwachsene sind Vorbilder und die Kinder können sehen wie ein Umgang mit Integrationskindern gelebt werden kann.
  • Kooperation mit anderen Fachleuten - Auf dem Gebiet der Pädagogik, Medizin, Psychologie, Ergotherapie, Physiotherapie und Musikpädagogik u.s.w.

Montessori

Grüne Gruppe - Montessori
(7.45 Uhr bis 16.00 Uhr)

In unserem Kindergarten wird die grüne Gruppe Montessori-orientiert geführt. Maria Montessoris Pädagogik vom Kinde aus bedeutet, Kinder in ihrer Persönlichkeit zu respektieren, ihnen achtsam zu begegnen und sie auf ihrem Entwicklungsweg liebevoll und hilfsbereit zu begleiten. Unter diesen Gesichtspunkten ist es möglich, Kindern eine "vorbereitete Umgebung" zu schaffen, in der sie nach ihren ganz persönlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Interessen tätig werden können, eine Tätigkeit, die Voraussetzung ist für Entwicklung und Lernen. Die Kinder bestimmen selbst den Arbeitsrhythmus und die Beschäftigungsdauer, aber auch, ob es allein oder mit einem Freund arbeiten, spielen oder lernen möchte.

Die Rolle des Erziehers ist in erster Linie eine anbietende und helfende. Er begleitet und unterstützt das Kind auf seinem Entwicklungsweg und hilft ihm beim Aufbau seiner Persönlichkeit.* Liebevolle Zuwendung.* Verständnisvolle Hilfe* Achtung vor den kindlichen Bedürfnissen *Angebote zum richtigen Zeitpunkt *das Setzen von Grenzen und Regeln sind seine wichtigsten Aufgaben. Als Grundlage für die Entwicklungsarbeit der Kinder hat Maria Montessori eigene Materialien geschaffen. Diese Entwicklungsmaterialien sind:

  • Übungen des täglichen Lebens, wie Schütt -und Löffelübungen
  • Sinnesmaterialien, z.B Geräuschdosen, Farbtäfelchen
  • Didaktische Materialien zu Mathematik, wie Ziffern und Chips, Spindelkasten
  • Didaktische Materialien zu Sprache und Schrift, z.B. Sandpapierbuchstaben

In einer liebevollen, entspannten Atmosphäre können Kinder Vertrauen zu anderen Kindern und zu Erwachsenen ebenso entwickeln wie Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. So ist die Bitte eines kleinen Mädchens an Maria Montessori - "Hilf mir es selbst zu tun" - Leitsatz der Montessori-Pädagogik geworden.

Alterserweiternde Gruppe

Orange Gruppe

(7.00 bis 17.00)

Eine alterserweiterte Gruppe schafft die Möglichkeit, Kinder im Alter von 1,5–6 Jahren, gemeinsam zu betreuen.

Die Auswirkungen der gesellschaftlichen Veränderungen auf die Entwicklung und Sozialisation von Kindern sowie die unterschiedlichsten Lebensplanungen von Familien fordern die klassischen Kinderbetreuungseinrichtungen (Kinderkrippe, Kindergarten) zur Auseinandersetzung mit neuen Formen des Zusammenlebens von Kindern verschiedenen Alters heraus.

Mit diesem Betreuungsangebot soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestmöglich unterstützt werden.

Alterserweiterte Gruppen können ein sicherer Ort der Entspannung und Geborgenheit sein. Die Kinder haben die Chance über einen längeren Zeitraum ihrer Kindheit hinweg konstante Beziehungen zu erfahren und zu pflegen. Durch das Zusammenleben in der Gruppe sind die Beziehungen der Kinder weniger durch Konkurrenz und Leistungsvergleich geprägt. Aggressionen unter Gleichaltrigen treten weniger häufig auf. Kinder mit Entwicklungsverzögerungen können leichter ihren Platz finden und Selbstwertgefühl entfalten.

Elternarbeit

Im Kindergarten ist es uns wichtig eine herzliche Atmosphäre zwischen Kindergartenpädagogin und Eltern zu schaffen. Offenheit und Vertrauen sollte die Beziehung zwischen Erzieherin und Eltern kennzeichnen, erst dann kann Elternarbeit für alle Beteiligten eine Bereicherung sein.

Diese Beziehung sollte so tragfähig sein, dass auch Konflikte, Probleme, Auseinandersetzungen ausgetragen werden können, ohne dass das "Band" zwischen Eltern und Erzieherin zerreißt. Für die Eltern bedeutet der Schritt in den Kindergarten den ersten Kontakt zu einer öffentlichen pädagogischen Institution und zur professionellen Erzieherin.

Die Eltern lernen neue Erziehungsstrategien kennen. Die neue Bezugsperson des Kindes, die Kindergartenpädagogin, sollte von den Eltern als dritte Person in ihrer Erziehungssituation angenommen werden. Zwischen Eltern, Kind und Kindergartenpädagogin entsteht ein Beziehungsdreieck. In diesem Beziehungsdreieck findet nun Elternarbeit statt. Dies kann eine kleine Unterhaltung beim Bringen oder Abholen sein.

Es gibt aber auch die Möglichkeit eines Elterngespräches. An unserer Elterninformationstafel finden Sie aktuelle Informationen den Kindergarten betreffend. Zweimal im Jahr wird ein Elternabend abgehalten, wo wichtige Dinge besprochen werden. Dazu und zu unseren gemeinsamen Festen (Laternenfest, Sommerfest) sind Sie herzlich eingeladen. Um die gemeinsame Arbeit mit den Eltern zu vertiefen, gibt es vier Mal im Jahr eine Kindergartenzeitung mit aktuellen Themen, Lied- und Spruchgut.

Auf eine gute Zusammenarbeit freuen sich Ihre Kindergartenpädagoginnen und die Kindergartenleiterin Ulla Steiner!

Hausordnung

Öffnungszeiten: 7.00 (Einlass) – 17.00 Uhr (Verlassen der Einrichtung)

 

Bring-und Abholzeitzeit:

Die Aufsichtspflicht beginnt mit der persönlichen Übergabe des Kindes an das Kindergartenpersonal und endet mit der Übergabe an die abholende Person (bitte achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind verabschiedet). Bitte vermerken Sie alle abholberechtigten Personen auf dem Evidenzblatt. Sollte Ihr Kind von einer anderen Person abgeholt werden, muss von einem obsorgeberechtigten Elternteil zeitgerecht eine Abholbestätigung (beim Kindergartenpersonal erhältlich) ausgefüllt werden.  Kinder dürfen nur von Erwachsenen abgeholt werden - d.h. von Personen, welche das 14. Lebensjahr vollendet haben (ab dem 15. Geburtstag). Darf ein Kind von einem Elternteil nicht abgeholt werden, benötigen wir die Vorlage eines gerichtlichen Beschlusses. Bei anderen Personen, die das Kind nicht abholen dürfen, brauchen wir eine schriftliche Bestätigung der/des Obsorgeberechtigten.

Die Räumlichkeiten des Kindergartens (Garderobe, Garten, Turnsaal …) sind in der Bring- und Abholzeit nicht als öffentlicher Spielplatz zu sehen.

Signalisieren Sie Ihrem Kind: Wenn ein Elternteil kommt, bedeutet das: Jetzt gehe ich nach Hause!

   

Außerhalb der Bring- und Abholzeiten ist ein Zutritt nach Bedienung der Türglocke und nach Öffnung durch unser Betreuungspersonal jederzeit möglich.

 

Tarife

Aus Fairness den anderen Eltern gegenüber müssen wir darauf bestehen, die Aufenthaltszeiten entsprechend der gewählten Tarife einzuhalten. Der 13 Uhr Tarif beinhaltet 2 Nachmittage (bis 17 Uhr) – aus organisatorischen Gründen ist es notwendig, die beiden  „langen“ Wochentage bereits vorab bekannt zu geben.

Sammelgruppe: von 7.00 – 7.30 Uhr → Orange Gruppe

 

Das Mittagessen ist bis Dienstag  8 Uhr 30 für die ganze Woche anzumelden!

Nur im Krankheitsfall eines Kindes besteht die Möglichkeit, das Essen bis 8 Uhr 30 telefonisch abzumelden. Ist das Kind wieder gesund, kann es täglich bis 8 Uhr 30 zum Mittagessen angemeldet werden!

Jause:

Bitte geben Sie Ihrem Kind ausreichend Jause für den Vormittag und den Nachmittag mit. Eine verschließbare Trinkflasche ist für die Jause, aber auch für Zwischendurch mitzubringen (bitte keine Getränkepackungen mitgeben). Ein Kindergartentag ist für Kinder herausfordernd, lehr - und erlebnisreich sowie öfters auch anstrengend. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Jause liefert die notwendige Energie und steigert die Leistungs - und Aufnahmefähigkeit. Vermeiden Sie daher Süßigkeiten und beachten Sie bitte, dass süße Säfte keine Durstlöscher sind.

 

Der Kindergarten und die Kinderkrippe haben einen eigenen separaten Eingang.                                                           

Bitte benützen Sie diesen! Der Durchgang durch den Krippenspeisesaal ist verboten.

Das Gartentor muss aus Sicherheitsgründen immer geschlossen werden!

 

Tieren ist der Zutritt in den Kindergarten nicht gestattet.

 

Krankheiten:

Kranke Kinder können im Kindergarten nicht betreut werden. Ebenso dürfen keine Medikamente im Kindergarten verabreicht werden.

Infektionskrankheiten (z.B. Masern, Scharlach, Bindehautentzündung) und andere ansteckende Erkrankungen (z.B. Läuse, Brechdurchfall) müssen dem Kindergartenpersonal mitgeteilt werden.

 

Geänderte Adressen oder Telefonnummern müssen umgehend gemeldet werden!

 

Ferien und kindergartenfreie Tage:

Diese werden zu Beginn des Kindergartenjahres bekannt gegeben.

 

Fortbildungsveranstaltungen müssen von den Kindergartenpädagoginnen 3x im Jahr besucht

werden. An diesen Tagen werden die Kinder von den Helferinnen betreut.

 

Elternabend:

Elternabende werden 2x im Jahr abgehalten und vorher angekündigt. Da an diesen Abenden aktuelle Informationen bekannt gegeben werden, möchten wir Sie bitten, diese zahlreich zu besuchen!

 

Ziehen Sie Ihr Kind dem Wetter entsprechend an -

wir verbringen sehr viel Zeit im Garten und  machen ev. auch Spaziergänge! Bringen Sie Ihr Kind bereits eingecremt in den Kindergarten. Weiters benötigt jedes Kind eine Sonnencreme (nachcremen am Nachmittag), einen Sonnenhut bzw. eine Sonnenkappe, ein Handtuch und Badebekleidung.

 

Reservewäsche:

Jedes Kind benötigt eine (der Jahreszeit entsprechende) Reservewäsche im Sackerl auf seinem Platz in der Garderobe. Bitte alles beschriften!!!

In jedem Wäschesackerl sollte auch immer ein Plastiksackerl zum Einpacken der schmutzigen Kleidung sein!

Schuhe:

Aufgrund der Stolpergefahr und der Kratzer am Boden sind Schlapfen oder Schuhe mit Schnallen sowie Crocs oder Flip Flops keine geeigneten Hausschuhe. Rutschfeste Socken sind ebenso ungeeignet, da vor allem im Waschraum bei den Waschbecken der Boden nass sein kann. Bitte achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Kind die Schuhe auch selbstständig an- und ausziehen kann.

Aus hygienischen Gründen ist es verboten die Gruppenräume oder die Bewegungsräume mit Straßenschuhen zu betreten.

 

Ausflüge:

Ausflüge finden während des Kindergartenjahres statt. Sie sind themenbezogen und werden vorher bekannt gegeben.

 

Spielsachen von zu Hause & Schmuck:

Spielsachen, Dinge …  die im Kindergarten nicht benötigt werden, lassen Sie bitte zu Hause. Für mitgebrachte Gegenstände übernehmen wir keine Haftung. Dies gilt auch für Verletzungen, die durch Schmuck, wie Ketten, Armbänder, Ohrringe usw. entstehen.

 

 Versehentlich eingesteckte Spielsachen bitte wieder zurückbringen!

 

Bei Bedarf  sind folgende Dinge von zu Hause mitzubringen:

  • Windeln, Feuchttücher

  • Polster, Decke, Kuscheltier / Kuscheltuch, Schnuller

 

Aktuelle Informationen werden an der Pinnwand der jeweiligen Gruppe ausgehängt. Bitte lesen Sie diese verlässlich und regelmäßig.

 

Wir bitten Sie alle Sachen mit dem Namen Ihres Kindes zu versehen, denn angeschriebene Kleidungsstücke und Gegenstände vermeiden Verwechslungen und lassen sich leichter wiederfinden.

 

Vorschulkinder sind verpflichtet 20 Stunden in der Woche -  täglich von 8 Uhr bis 12 Uhr - im Kindergarten anwesend zu sein. Sie benötigen ein kurzärmeliges T-Shirt und eine Turnhose für die Bewegungseinheit und einen Schnellhefter und Buntstifte für die     Vorschulerziehung.

 

Einmal im Jahr ist eine ärztliche Kontrolle (Bestätigung) bei der gruppenführenden

Kindergartenpädagogin vorzuweisen.