Asyl & Integration

in Eisenstadt

Asyl & Integration in Eisenstadt

Angesichts der Entwicklung im Asyl- und Integrationsbereich hat Bürgermeister Thomas Steiner bereits im August 2015 Stadtbezirksvorsteher Istvan Deli zum Integrationsbeauftragten ernannt.

"Integration ist keine Frage, der Herkunft, Religion oder Hautfarbe. Wichtig ist, was die Menschen bereit sind in Österreich zu leisten. Wir stehen vor großen Herausforderungen und erwarten von den Menschen, die in unser Land kommen, unsere Sprache zu lernen, unsere Werte zu respektieren und die Gesetze zu befolgen. Auf der anderen Seite müssen wir konkrete Angebote wie zum Beispiel Deutsch- und Wertekurse schaffen, um eine bestmögliche Unterstützung für die Integration zu leisten", so Istvan Deli.

Die Stadtgemeinde Eisenstadt setzt folgende Schwerpunkte in der Integrationsarbeit:

  • Koordination und Vernetzung von freiwilligen Helfern und Unterstützern
  • Regelmäßige Arbeitstreffen mit Vereinen, Organisationen, NGOs bzw. Entwicklung von Integrationsprojekten (wie z.B. Sprachkurse, Bildungsberatung, etc.)
  • Ansprechpartner / Kontaktperson in allen Belangen der Integration
  • Zusammenarbeit mit Bundes- und Landesstellen
  • Generelle Informations- und Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit der Eisenstädter Bevölkerung

Am 16. Mai 2017 wurde ein neues Integrationsgesetz im Nationalrat beschlossen.

Ziel des Beschlusses ist:

  • die rasche und erfolgreiche Integration rechtmäßig in Österreich aufhältiger Personen in die österreichische Gesellschaft und
  • die gesetzliche Verankerung institutioneller Strukturen

Ein Überblick über die neuen Regelungen:

  • Schaffung einer bundesweit einheitlichen Gesetzesgrundlage für die Integration von rechtmäßig in Österreich aufhältigen Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft
  • Einführung von Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen gegen die Mitwirkungspflicht bei Integrationsmaßnahmen
  • Festlegung eines durchgängigen Sprachfördermodells für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte sowie Asylwerber, bei denen die Zuerkennung des internationalen Schutzes unter Berücksichtigung vorliegender Erfahrungswerte aus den vorangegangenen Kalenderjahren sehr wahrscheinlich ist, zumindest bis zum Sprachniveau A2
  • Festlegung des verpflichtenden Angebots von Werte- und Orientierungskursen für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte ab dem vollendeten 15. Lebensjahr
  • Schaffung einer bundesweit einheitlichen Integrationsprüfung für die Module 1 und 2 der Integrationsvereinbarung
  • Gesetzliche Verankerung des Expertenrates für Integration und seiner Aufgaben
  • Einführung eines umfassenden Integrationsmonitorings und Einrichtung einer Forschungskoordinationsstelle

Ansprechpartner

Peter Opitz

Tel.DW: 706
Zimmer-Nr.: 1.02
E-Mail senden