Ein abwechslungsreicher Veranstaltungssommer hat von Juni bis September für viel Leben in der Eisenstädter Innenstadt gesorgt. Allein bei „Eisenstadt in Weiß“, den Wein & Genusstagen und „Music in the City“ wurden während der jeweiligen Veranstaltungszeiten insgesamt 82.569 Frequenzen gemessen. Dazu feierte mit „Stories in the City“ ein neues Kulturformat eine erfolgreiche Premiere und wurde aufgrund der guten Resonanz sogar um einen Zusatztermin verlängert. „Der heurige Sommer hat gezeigt, wie gut unser Mix aus großen Veranstaltungen und kleineren, regelmäßigen Kulturangeboten funktioniert. Eine lebendige Innenstadt entsteht nicht an einem einzelnen Wochenende. Entscheidend ist, dass es über Wochen und Monate immer wieder Anlässe gibt, ins Zentrum zu kommen und dort Zeit zu verbringen.“, zieht Bürgermeister Thomas Steiner Bilanz.
Den Auftakt machte Anfang Juni „Eisenstadt in Weiß“. Mit Late-Night-Shopping, Musik, Kulinarik und Unterhaltung startete die Innenstadt in die Veranstaltungssaison. 31.870 Frequenzen wurden an nur zwei Veranstaltungstagen gemessen. Die Frequenzmessung erfasst dabei Bewegungen in der Innenstadt und ist nicht mit der Zahl einzelner Besucherinnen und Besucher gleichzusetzen. Sie zeigt aber, wie intensiv die Innenstadt während der jeweiligen Veranstaltungen genutzt wird, den die angegebenen Frequenzen beziehen sich rein auf den genauen Zeitraum der jeweiligen Veranstaltungen. Bereits seit mehreren Jahren setzt Eisenstadt gezielt auf Veranstaltungen als einen Baustein der Innenstadtbelebung – gemeinsam mit Maßnahmen für Handel, Gastronomie und eine höhere Aufenthaltsqualität.
Ein Sommer voller Musik
Ein besonderer Fixpunkt war auch heuer wieder „Music in the City“. An sieben Donnerstagen zwischen Juli und Ende August wurde die Fußgängerzone zur Open-Air-Bühne. Regionale Bands boten bei freiem Eintritt ein Programm von Austropop und Latin-Rhythmen über Country bis zu Pop-Klassikern. Und diesmal spielte auch das Wetter mit: Alle sieben geplanten Termine konnten stattfinden, kein einziger musste wetterbedingt abgesagt werden. Insgesamt wurden während der Konzertabende 12.497 Frequenzen registriert. „Gerade ,Music in the City‘ zeigt, wie wichtig regelmäßige Angebote über den gesamten Sommer sind. Man trifft sich nach der Arbeit, hört Musik, besucht die Gastronomie oder verbindet den Abend mit einem Stadtbummel. Dass wir heuer alle Termine durchführen konnten, hat wesentlich zu einem durchgehend lebendigen Sommer beigetragen“, so Steiner.
Große Veranstaltungen als Frequenzbringer
Einen weiteren Höhepunkt bildeten im August die Wein & Genusstage. Während der fünf Veranstaltungstage wurden 38.202 Frequenzen gemessen. Besonders stark war der Samstag mit 16.064 Frequenzen – dem höchsten Samstagswert seit Beginn der Messungen bei den Wein & Genusstagen. Zusammen kommen „Eisenstadt in Weiß“, „Music in the City“ und die Wein & Genusstage damit auf 82.569 gemessene Frequenzen. Die Bilanz zeigt dabei vor allem die Wirkung der kontinuierlichen Abfolge unterschiedlicher Veranstaltungen über den gesamten Sommer.
Erfolgreiche Premiere für „Stories in the City“
Mit „Stories in the City“ kam heuer erstmals auch Literatur regelmäßig in die Fußgängerzone. Bei den insgesamt acht Open-Air-Lesungen waren jeweils rund 80 bis 100 Besucherinnen und Besucher dabei. Die Resonanz war so positiv, dass bereits in der ersten Saison ein Zusatztermin angesetzt wurde. Damit ergänzte „Stories in the City“ das bestehende Sommerprogramm um ein bewusst kleiner gehaltenes Kulturformat. „Mit ,Stories in the City‘ haben wir heuer bewusst ein neues Format ausprobiert. Die Resonanz zeigt, dass auch kleinere Veranstaltungen mitten in der Innenstadt sehr gut funktionieren. Genau diese Mischung wollen wir: große Events, die viele Menschen anziehen, und regelmäßige Angebote, die über Wochen hinweg immer wieder einen Grund bieten, in die Innenstadt zu kommen“, betont Steiner.
Vom einzelnen Event zum ganzen Stadtsommer
Damit wurde die Fußgängerzone über mehrere Monate immer wieder zur Bühne – für Musik und Literatur ebenso wie für Kulinarik, Einkauf und Begegnung. Dieser Ansatz knüpft an die langfristige Innenstadtstrategie an. Schon 2024 wurden in der Eisenstädter Innenstadt über das gesamte Jahr rund 2,63 Millionen Bewegungen gezählt; Veranstaltungen sind dabei ein Baustein in einem Maßnahmenmix aus Standortentwicklung, Handel, Gastronomie und Aufenthaltsqualität. „Eine lebendige Innenstadt entsteht nicht an einem einzelnen Wochenende. Entscheidend ist, dass es über Wochen und Monate immer wieder Anlässe gibt, ins Zentrum zu kommen und dort Zeit zu verbringen. Genau das ist uns mit dem heurigen Sommerprogramm gelungen. Mein Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern, Organisatoren, Partnern, Innenstadtbetrieben und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dazu beigetragen haben“, so Steiner abschließend.
