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Aus Eisenstadt

Georgi-Zentrum bei großem Andrang offiziell eröffnet

Ehemalige Stadtbezirksvorsteherin Hahnekamp erhält Verdienstkreuz in Gold

1. Vizebürgermeister Istvan Deli, Nationalratsabgeordneter Christoph Zarits, die ehemalige Stadtbezirksvorsteherin Adelheid Hahnekamp, Bürgermeister Thomas Steiner, Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf, Raiffeisen-Vorstandsdirektor Rudolf Suttner, Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer und 2. Vizebürgermeisterin Charlotte Toth-Kanyak (v.l.).

Die ehemalige Stadtbezirksvorsteherin Adelheid Hahnekamp erhielt das Verdienstkreuz in Gold.

Zahlreiche St. Georgenerinnen und St. Georgener feierten am Samstag gemeinsam die offizielle Eröffnung des neuen Georgi-Zentrums. Beim kleinen Festakt wurde das neue Begegnungszentrum seiner Bestimmung übergeben und zugleich eine Persönlichkeit geehrt, die maßgeblich zur Umsetzung des Projekts beigetragen hat: Die langjährige Stadtbezirksvorsteherin Adelheid Hahnekamp erhielt das Verdienstkreuz in Gold der Freistadt Eisenstadt. Unter den Ehrengästen befanden sich auch Landtagspräsidentin Astrid Eisenkopf sowie Nationalratsabgeordneter Christoph Zarits.

Mit dem Georgizentrum verfügt St. Georgen nun über einen modernen Ort für Vereine, Veranstaltungen und Begegnungen. Das ehemalige Raiffeisen-Gebäude wurde in den vergangenen Monaten umfassend saniert und erweitert. Rund 600.000 Euro investierte die Stadt in das Projekt, das künftig Platz für bis zu 140 Personen bietet. Es besteht aus der ehemaligen kernsanierten Raiffeisen-Filiale und einem in nachhaltigem, holzbauweise errichtetem Zubau.

Im Mittelpunkt der Eröffnung stand jedoch auch der Dank an Adelheid Hahnekamp, die sich über viele Jahre hinweg mit großem Engagement für die Realisierung des Projekts eingesetzt hatte. Bürgermeister Thomas Steiner hob in seiner Ansprache besonders den langjährigen Einsatz Hahnekamps hervor: „Für die Verleihung dieses Ehrenzeichens hätte es viele passende Anlässe gegeben. Aber kein Ort passt besser als das Georgizentrum. Adelheid Hahnekamp hat dieses Projekt von Anfang an begleitet, vorangetrieben und sich mit großem Engagement dafür eingesetzt, dass dieser Treffpunkt Realität wird.“ Hahnekamp war bis Ende des vergangenen Jahres Stadtbezirksvorsteherin von St. Georgen, ehe Hermann Nährer ihre Nachfolge antrat. Viele Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter nutzten die Gelegenheit, ihr persönlich zu gratulieren. Die Ehrung wurde von den Besucherinnen und Besuchern mit großem Applaus aufgenommen.

Auch der neue Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer betonte die Bedeutung des neuen Hauses für den Stadtteil: „Das Georgizentrum soll ein Ort des Miteinanders werden – offen für Vereine, Familien und alle Generationen.“ Im Anschluss an den offiziellen Festakt nutzten viele Gäste die Gelegenheit, das neue Gebäude und den neugestalteten Außenbereich zu besichtigen. Das Georgizentrum soll künftig als zentraler Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben in St. Georgen dienen und Raum für kulturelle, soziale und gemeinschaftliche Aktivitäten bieten.