. Mit der feierlichen Eröffnung am Samstag, dem 9. Mai, erhält der Stadtteil St. Georgen ein neues Herzstück für das gesellschaftliche Leben: Das bisher als Kommunikationszentrum bekannte Gebäude trägt künftig den Namen „Georgizentrum“. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit sind die Arbeiten nun abgeschlossen. „Mit dem Georgizentrum schaffen wir einen modernen Ort der Begegnung, der den Zusammenhalt in St. Georgen weiter stärkt“, betont Bürgermeister Thomas Steiner.
Das neue Georgizentrum entstand durch die umfassende Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Raiffeisen-Filiale, die durch einen gleich großen Zubau ergänzt wurde. Insgesamt investierte die Stadt rund 600.000 Euro in das Projekt, wobei nahezu die Hälfte der Kosten über das Kommunale Investitionsprogramm des Bundes finanziert wurde. Bereits 2021 hatte die Stadt das Bestandsgebäude erworben. Besonders erfreuliche: Alle Professionisten konnten in der Region, der Großteil sogar in Eisenstadt selbst beauftragt werden.
Moderner Treffpunkt mit gewachsenem Charakter
Das Gebäude bietet künftig Platz für rund 140 Personen und wurde als multifunktionaler Veranstaltungsraum konzipiert. Vereine, Initiativen und Bürgerinnen und Bürger finden hier optimale Rahmenbedingungen für Sitzungen, Feiern und kulturelle Veranstaltungen. Neben modernen Sanitäranlagen und neuen Lagerräumen wurde auch großer Wert auf eine nachhaltige Bauweise gelegt – etwa durch den Zubau in Holzbauweise und ein begrüntes Dach. Ein besonderes Augenmerk galt der Gestaltung des Außenbereichs: Der neu angelegte Garten lädt künftig ebenfalls zur Nutzung ein. Dabei wurde bewusst ein prägendes Element erhalten – der große Kastanienbaum im Garten blieb bestehen und dient nun als natürlicher Schattenspender. „Es war uns wichtig, die Identität des Ortes zu bewahren und gleichzeitig etwas Neues zu schaffen“, erklärt der neue Stadtbezirksvorsteher Hermann Nährer.
Das Georgizentrum versteht sich als Ort der Begegnung – nicht als klassische Partylocation. Um Rücksicht auf die Anrainerinnen und Anrainer zu nehmen, gelten klare Rahmenbedingungen für den Betrieb: Musik und die Nutzung des Gartens sind bis 22 Uhr erlaubt, Veranstaltungen müssen spätestens um 23 Uhr beendet sein. Damit soll ein ausgewogenes Miteinander zwischen Nutzung und Wohnqualität sichergestellt werden. Die feierliche Eröffnung am 9. Mai markiert nun den offiziellen Startpunkt für die Nutzung des neuen Hauses. „Das Georgizentrum wird ein Ort der Begegnung für alle Generationen sein – offen, lebendig und vielfältig nutzbar“, so Bürgermeister Steiner.
