Die Stadt Eisenstadt investiert in bessere Lern- und Betreuungsbedingungen und startet eine umfassende Klimatisierungsoffensive für ihre Bildungseinrichtungen. Schrittweise werden alle Kindergärten und Schulen mit modernen Klimaanlagen ausgestattet. Durch die Kombination mit Photovoltaikanlagen setzt die Stadt dabei bewusst auf eine nachhaltige und energieeffiziente Umsetzung. „Wir schaffen damit deutlich bessere Bedingungen für Kinder sowie Pädagoginnen und Pädagogen und investieren gleichzeitig in eine klimafitte Zukunft unserer Bildungseinrichtungen“, betont Bürgermeister Thomas Steiner.
Die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre stellen auch Bildungseinrichtungen vor neue Herausforderungen. Steigende Temperaturen, immer mehr Hitzetage und Tropennächte erschweren den Alltag in Kindergärten und Schulen zunehmend. Zwar verfügen einzelne Räume bereits über Klimaanlagen, eine flächendeckende Ausstattung gibt es bisher jedoch nicht. Deshalb startet die Stadt nun ein mehrjähriges Investitionsprogramm. Insgesamt betreibt Eisenstadt derzeit sieben Kindergärten und fünf Schulen. Bereits im kommenden Jahr kommen ein weiterer Kindergarten sowie eine weitere Schule hinzu. Ziel ist es, sämtliche Einrichtungen schrittweise mit modernen Klimaanlagen auszustatten.
„Die Erfahrungen des heurigen Sommers zeigen deutlich, dass wir handeln müssen. Deshalb werden wir eine flächendeckende Klimatisierung unserer Kindergärten und Schulen vornehmen. Durch die Kombination mit Photovoltaikanlagen soll dabei auch möglichst nachhaltig gearbeitet werden“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner. Der Ausbau erfolgt in mehreren Etappen. Den Anfang machen die Kindergärten, anschließend folgen die Volksschulen. In einem weiteren Schritt werden auch die Sonderschule sowie die Mittelschule entsprechend ausgestattet. Bereits zum Sommer 2027 sollen alle Kindergärten und Volksschulen über eine Klimatisierung verfügen. Mit dem Projekt verfolgt die Stadt mehrere Ziele: Einerseits sollen die Aufenthalts- und Arbeitsbedingungen für Kinder sowie Pädagoginnen und Pädagogen deutlich verbessert werden, andererseits trägt die Kombination mit Photovoltaikanlagen dazu bei, den zusätzlichen Energiebedarf möglichst klimafreundlich zu decken.
„Damit erreichen wir einen deutlichen Qualitätsgewinn für Kinder und Pädagoginnen und Pädagogen und schaffen eine wesentlich bessere Aufenthaltsqualität für alle. Gleichzeitig investieren wir nachhaltig in unsere Bildungsinfrastruktur und machen unsere Einrichtungen fit für die klimatischen Herausforderungen der Zukunft“, so Bürgermeister Thomas Steiner abschließend.
