Eisenstadt wird auch 2026 wieder zum Zentrum der internationalen Leichtathletik: Mit dem 7. Raiffeisen Austrian Open (RAOE) am 1. Juli steht eines der bedeutendsten Sportevents Österreichs bevor. Trotz steigender Kosten und wachsender Herausforderungen ist die Durchführung gesichert. „Dass dieses Event unter den aktuellen Rahmenbedingungen stattfinden kann, ist ein starkes Zeichen für den Stellenwert des Sports in unserer Stadt“, betont Bürgermeister Thomas Steiner. Möglich wird dies durch das Zusammenspiel zahlreicher engagierter Partner und einer herausragenden Infrastruktur.
Bei der Präsentation des diesjährigen Meetings standen die zentralen Akteure gemeinsam auf dem Podium: Bürgermeister Thomas Steiner, Raiffeisen-Vorstandsdirektor Rudolf Suttner, Landesrat Heinrich Dorner, ÖLV-Generalsekretär Helmut Baudis sowie Meeting-Direktor Rolf Meixner. Sie alle machten die hohe Bedeutung der Veranstaltung deutlich und verwiesen auf die gemeinsame Verantwortung, ein Event dieser Größenordnung unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen möglich zu machen.
Das Raiffeisen Austrian Open hat sich als Österreichs bestbesetzte olympische Sommersportveranstaltung etabliert – ein Anspruch, der auch 2026 erneut erfüllt werden soll. Neben internationalen Topstars wird die gesamte österreichische Leichtathletik-Elite am Start sein – von den Athleten des Jahres über Medaillengewinner bis hin zu den besten Nachwuchstalenten.
Zusätzliche Highlights setzen besondere Bewerbe wie ein Weltrekordversuch im Damen-Race-Walk, der „Sprintchampion Austria“, ein Nachwuchs-Mittelstreckenbewerb sowie ein Masters-Rennen der Damen über 200 Meter.
Kostenentwicklung als größte Herausforderung
Die Rahmenbedingungen für die Organisation haben sich zuletzt deutlich verschärft. Vor allem steigende Reise- und Veranstaltungskosten stellen die Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Umso bemerkenswerter ist es, dass das RAOE auch 2026 auf gewohnt hohem Niveau stattfinden kann. Ziel bleibt es, sich erneut mit internationalen Top-Meetings – etwa in Berlin oder Madrid – zu messen und dieses Niveau in der „kleinsten Großstadt der Welt“ zu halten.
LA-Arena als Herzstück der Sportstadt
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Leichtathletik-Arena Eisenstadt, die sich in kurzer Zeit zu einem internationalen Aushängeschild entwickelt hat. Die multifunktionale Anlage wird täglich von Vereinen, Schulen und Spitzensportlern genutzt und ist Austragungsort von mehr als 30 Wettkämpfen pro Jahr. Über 2.000 Schülerinnen und Schüler trainieren regelmäßig auf der Anlage, insgesamt verzeichnen die städtischen Sportanlagen rund 150.000 Nutzungen jährlich. Die Arena steht zudem für Inklusion, Nachhaltigkeit und moderne Sportentwicklung – von barrierefreier Bauweise bis hin zu energieeffizienten Lösungen.
Die Bedeutung des Sports zeigt sich auch in den Investitionen der Stadt: Seit 2011 wurden rund 27 Millionen Euro in den Sportbereich investiert. 16,5 Millionen Euro flossen in den Erhalt der Infrastruktur, 5,5 Millionen in neue Projekte – darunter die Leichtathletik-Arena – sowie 3,5 Millionen in die laufende Sportförderung.
Das Jahr 2026 steht zudem im Zeichen des Ehrenamts und rückt jene Menschen in den Fokus, die mit ihrem Engagement das Fundament des Sports bilden.
