Das Erfolgsprojekt Schmetterlingswiesen wird auch heuer konsequent fortgeführt und weiter ausgebaut. Auf rund 7.000 Quadratmetern entstehen an mehr als 20 Standorten im Stadtgebiet wertvolle Lebensräume für Insekten. „Die Schmetterlingswiesen sind ein sichtbares Zeichen dafür, wie wir Natur, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung miteinander verbinden“, betont Bürgermeister Thomas Steiner. Besonders im Fokus steht 2026 erneut die Einbindung der jüngsten Generation.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch heuer auf der aktiven Beteiligung der Kindergärten: Die Einrichtungen sind erneut in das Projekt eingebunden. Gemeinsam mit Kindern des Kindergartens Krautgartenweg pflanzte Bürgermeister Steiner im Andrea-Fraunschiel-Park eine rund 150 m² große Schmetterlingswiese. „Gerade Kinder sollen früh mit den Themen Artenvielfalt, Natur und Bienen in Berührung kommen. Wer selbst sät und pflanzt, entwickelt ein ganz anderes Verständnis für unsere Umwelt“, so Steiner. Die gemeinsame Pflanzaktion macht ökologische Zusammenhänge greifbar und vermittelt spielerisch Wissen über nachhaltige Lebensräume.
Vielfalt im gesamten Stadtgebiet
Die Schmetterlingswiesen verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet – von kleineren Flächen mit etwa 12 m² bis hin zu größeren Arealen mit bis zu 500 m², etwa bei der Mandlallee oder im Bereich der Leinnerkreuzung. Insgesamt entstehen so über 20 blühende Inseln, die nicht nur ökologisch wertvoll sind, sondern auch das Stadtbild sichtbar aufwerten.
Seit dem Start des Projekts im Jahr 2018 haben sich die Schmetterlingswiesen zu einem fixen Bestandteil Eisenstadts entwickelt. Sie bieten Lebensraum für Schmetterlinge, Wildbienen und zahlreiche andere Insekten und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität im urbanen Raum. Die Schmetterlingswiesen sind Teil einer breiten Palette an Maßnahmen, mit denen Eisenstadt gezielt auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzt. Dazu zählen unter anderem das Stadtbaumkonzept, Urban Gardening-Initiativen, Stadthonig oder neue Grünräume.
„Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in der Stadt weiter zu erhöhen und gleichzeitig aktiv zum Schutz der Umwelt beizutragen. Die Schmetterlingswiesen zeigen, dass auch kleine Flächen große Wirkung entfalten können“, erklärt Steiner.
