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Aus Eisenstadt

Vom Bankstandort zum Begegnungszentrum

Raiffeisen-Saal in der ehemaligen Raiffeisen-Bankstelle

Bürgermeister Thomas Steiner und Vorstandsdirektor Rudolf Suttner gemeinsam mit dem 1. Vizebürgermeister Istvan Deli (l.), der ehemaligen Stadtbezirksvorsteherin Adelheid Hahnekamp, die das Projekt initiiert hat, sowie Baudirektor Werner Fleischhacker (2.v.l.) und Mitarbeiter Roland Eder (2.v.r.) vor dem Gebäude.

Das neue Kommunikationszentrum im Eisenstädter Ortsteil St. Georgen in der ehemaligen Raiffeisen Bankstelle steht kurz vor der Fertigstellung. Bei einer gemeinsamen Begehung überzeugten sich Bürgermeister Thomas Steiner und Rudolf Suttner, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Burgenland, vom aktuellen Stand der Arbeiten. Steiner dazu: „Dieses Haus war früher mehr als nur eine Bankfiliale – es war ein Treffpunkt für die Menschen. Umso schöner ist es, dass es nun wieder genau diese Rolle im Ort übernimmt.“ Der Innenausbau ist nahezu abgeschlossen, derzeit laufen die letzten Detailarbeiten sowie die Vorarbeiten für die Gestaltung der Außen- und Gartenflächen.

Der größere Veranstaltungssaal wird künftig den Namen „Raiffeisen-Saal“ tragen – als ehemalige Raiffeisen-Bankstelle ein Zeichen der engen regionalen und auch historischen Verbundenheit. 2021 hatte die Stadt Eisenstadt dieses Gebäude von Raiffeisen gekauft. Bürgermeister Thomas Steiner unterstrich bei der Begehung die Bedeutung des Projekts für den Ortsteil: „Mit dem Kommunikationszentrum schaffen wir für St. Georgen einen zeitgemäßen Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Gerade für das aktive Vereinswesen und das starke Miteinander im Ortsteil ist dieser Ort ein wichtiger Impuls für die Zukunft.“

Die Raiffeisenlandesbank Burgenland begleitet das Projekt als starker regionaler Partner. Vorstandsdirektor Rudolf Suttner dazu: „‚WIR machts möglich‘ ist für uns mehr als ein Leitspruch. Dieses Kommunikationszentrum zeigt, was entstehen kann, wenn Gemeinde, Region und Menschen gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Und ich bin gespannt, was hier alles möglich sein wird, wenn die St. Georgener Vereine und Bürger dieses Gebäude mit Leben füllen.“ Diese Verbundenheit zeigt sich auch praktisch: Der Bankomat in St. Georgen wird im Februar wieder installiert und bleibt der Bevölkerung damit weiterhin erhalten.

Die offizielle Eröffnung des Kommunikationszentrums ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Dann soll das Gebäude als moderner, multifunktionaler Treffpunkt für Veranstaltungen, Sitzungen und gemeinschaftliche Aktivitäten vollständig in Betrieb gehen. Das Veranstaltungszentrum wird in seiner endgültigen Form Platz für rund 140 Personen bieten. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 600.000 Euro netto, wovon 300.000 Euro durch Mittel des Bundes gedeckt werden.