Stadtbaumkonzept

Kultur, Tourismus & Sport

Für jeden Eisenstädter einen Baum

Der Baum in der Stadt hat seit jeher eine große Bedeutung als Schattenspender, als ökologischer Trittstein für diverse Tierarten, als Gestaltungselement und als wichtiger Wohlfühlfaktor. Auch die Landeshauptstadt Eisenstadt ist ausgestattet mit einer Reihe von Parks, Alleestraßen sowie prächtigen Einzelbäumen und sorgt für die Pflege, Erhaltung, Erneuerung und Erweiterung ihres Baumbestands.

"Wir wollen mit dem Stadtbaumkonzept den Baumbestand für die Zukunft absichern, aber auch neue Plätze und Standorte finden um die Anzahl der Bäume in der Landeshauptstadt zu erhöhen. Insgesamt sollen in den nächsten Jahren zu den bestehenden 12.300 'Stadtbäumen' (Schlosspark, Kasernengelände, Bäume im öffentlichen Raum) zahlreiche Neupflanzungen hinzukommen. Unser erklärtes Ziel ist es, bis 2030 insgesamt 16.500 Stadtbäume zu haben – für jeden Eisenstädter einen Baum!", erläutert Bürgermeister Thomas Steiner.

Baumpatenschaften

Bevölkerung, Firmen, Vereine – sie alle sind eingeladen, den Grünraum der Stadt mitzugestalten. Die Stadtbaumpatenschaft gibt es in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. Für jede Kategorie ist ein Kostenbeitrag zur Anschaffung eines Baumes zu bezahlen. Der Stadt kostet ein Baum im Durchschnitt € 500,-

Staffelung der Baumpatenschaften

  • Bronze: € 150,-
  • Silber: € 250,-
  • Gold: € 350,-

Bei der Gold-Patenschaft besteht zusätzlich die Möglichkeit eine Empfehlung abzugeben, wo der Baum gepflanzt werden soll. 

Wer eine Stadtbaumpatenschaft eingehen möchte, erhält in der Bürgerservicestelle des Rathauses oder auf der Homepage der Stadt das dafür nötige Formular. Das ausgefüllte Formular ist dann in der Bürgerservicestelle abzugeben und der Geldbetrag für die Patenschaft dort direkt in bar oder via Bankomat zu entrichten.

Wer möchte, kann den Betrag auch per Überweisung entrichten, die Kontodaten finden Sie auf dem Formular der Baumpatenschaft.

Der Baumpate erhält eine Urkunde, die ihm per Post zugesandt wird. Sobald der Baum gepflanzt ist, erfolgt eine weitere schriftliche Verständigung über den Standort des Baumes. Jeder Baum wird mit einer Plakette versehen, auf der ersichtlich ist, wer den Baum gespendet hat.

Derzeit werden in der Stadt folgende Bäume gepflanzt:

  • Feldahorn (Acer campestre)
  • Zürgelbaum (Celtis australis)
  • Zierbirne (Payrus calleryana chanticleer)
  • Kaiserlinde (Tilia europaea)
  • Gelber Lederhülsenbaum (Gleditsia triacanthos sunburst)

Mögliche Standorte sind u.a.: Sandgrubweg, Dr. Isidor Pap-Straße, Landesgerichtsstraße, Bründlfeldweg, Bischof Stefan Laszlo-Straße oder Fußgängerzone.

Formular Baumpatenschaft

Stadtbaumkonzept: Vorreiterrolle in Österreich und Deutschland

Eisenstadt erkennt rechtzeitig die große Bedeutung der Bäume für die Klimaanpassung und nimmt mit dem Instrument des „Stadtbaumkonzepts“ international eine Vorreiterrolle ein. Damit baut Eisenstadt langfristig vor in Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Lebensqualität unter den sich ändernden Standortbedingungen.

Das umfassende Instrument wurde speziell für Eisenstadt entwickelt und verbindet erstmals die stadtplanerisch-strategische Ebene mit der Umsetzungsebene sowie mit Pflege- und Baumschutzmaßnahmen. Die integrative Herangehensweise ist besonders beim Thema Stadtbaum mit seinen hohen Anforderungen und langfristigen Wirkungszeiträumen von entscheidendem Vorteil und beispielgebend für andere Städte und Gemeinden.

Die Stadt Eisenstadt ist sich der Bedeutung der Bäume und der Besonderheit in der Behandlung und langfristigen Planung sehr bewusst. Mit dem Stadtbaumkonzept wird nun den Mitarbeitern des Rathauses ein effizientes Verwaltungs- und Planungsinstrument gegeben, aber auch Richtlinien für eine qualitätsvolle Planung, Ausführung und Pflege des Baumbestands. Dessen Fortbestand, Weiterentwicklung, langfristige Planung und Qualitätssicherung soll durch das Stadtbaumkonzept sichergestellt werden.